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3) Clymenia incongrua = Palaeonavtilns incongruus EiCiiw. sp., ib. I. p. 1306,T. L. Fig. 7. a— c. Fünf noch rascher als hei voriger Art, aber doch immer nur inmassigem Grade anschwellende Umgänge; Nabel sehr tief, mehr und mehr abwärtssich verengernd. Kammerwandnähte kaum merklich eingebogen. Wohnkammer aufetwa 3 / i der Schlusswindung sich erstreckend, äusserer Mündungsrand ungefähr halb-kreisförmig. Oberfläche auf den innern Windungen mit gleich starken, sehr feinenAnwachsstreifen, denen sich aber in den beiden äusseren noch niedrige Ringwellenhinzugesellen.
Alle drei Arten zeigen involute Windungen, namentlich die zwei letztgenannten(bis zur Hälfte der frühern Umgänge bei Pnl. incongruus). Demgemäss ist ihre Unter-seite concav und bildet beiderseits eine mehr oder weniger scharfe Schneide, währendder Aussentheil, ganz wie bei meiner neuen Art, eine continuirlich convexe Gestaltbesitzt; nur bei Pal. incongruus sollen die Seitenflächen etwas abgeplattet sein. Dabeiübertrifft die Breite der Umgänge bedeutend deren Höhe. Der Sipho ist bei jeder derobigen Formen ganz ventral, bei der neuen sehr wenig von der Bauchseite entfernt.
Man hat jene erchwald 'schen Arten öfter als Lituiten angesprochen. Alleinwenn sie schon durch die Involubilität des Gewindes und den vorhandenen Nabel einenwesentlich andern Bau der Schale bekunden, so fehlt dazu noch ein Hauptmerkmaldieser Gattung, nämlich die Abrückung des Endtheiles; bei der zweiten und drittenist dies von vorne herein ausser allem Zweifel, da die dem vorhergehenden Umgangnoch fest aufliegende Mündung erhalten ist. Ganz ungewöhnlich wäre ferner für Li-tuiten mit ventralem Sipho die sehr grosse Breite im Vergleich zum Abstand zwischenRücken und Bauchseite; wenn die Umgänge des bekannten Lit. antiquissimus , derenQuerschnitt überdies wesentlich anders ist, bei ventralem Sipho auch breiter als hochsind, so ist dies doch nur in geringem Maasse der Fall.
Ebenso wenig erscheint die Einordnung bei der wohlaus schliesslich auf das Ober-devon beschränkten Gattung Clymenia zulässig. Die ventrale Lage des Sipho bei ge-schlossener Spirale, auf die Eichwald sich beruft, ist allein nicht maassgebend. Diemeist starke Involubilität und Nabelbildung, die verhältnissmässig sehr beträchtlicheBreite der Windungen (während bei den typischen Clymenien umgekehrt ihre Höhegrösser ist), die Abwesenheit einer eigentlichen seitlichen Faltung sowie einer sattel-artigen Vorwölbung der Kammerwände auf dem Rücken, — das alles sind genügendeMomente, um die generische Verschiedenheit von den Clymenien zu kennzeichnen.
Es bleibt hiernach zur näheren Vergleichung in der Familie der Nautileen nurdas Genus Nautilus übrig, mit dem in der That die fraglichen Conchylien noch ammeisten verwandt sind. Diese Aehnlichkeit, welche mich bei der Wahl der Benennunggeleitet hat, war auch Eichwald nicht entgangen: er bemerkt, dass die angeführten3 Arten einen Uebergang zu den Nautiliten bilden, und hatte selbst die zweite der-