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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
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Kegel'schen Schicht verbreitet sei. Es ist dies dasjenige Fossil, welches man dortbisher als Lituites cornu-arietis zu bezeichnen pflegte; die von. Schmidt loc. cit.gemachte Angabe, dass der Durchschnitt der Windungen kreisrund sei, ist zu streichen.Der Lituit von Reval, welcher bei Yeeneuil 1 ) als cornu-arietis beschrieben wird, zeigtanaloge Charaktere, nähert sich aber doch wohl mehr dem Lit. teres, auch bezüglichder Grösse, die zwar beträchtlicher ist, aber noch viel weiter von Danckelmanni ent-fernt bleibt; die blättrigen Anwachsstreifen sind von ungleicher Stärke und treffenspitzwinklig auf dem Rücken zusammen. Was den eigentlichen Lituites cornu-arietisSowerby's anbelangt, so ist diese Art aus der oberen Untersilurformation Englandsdurch scharfe schief nach hinten laufende Rippen ausgezeichnet und hat einen" nurwenig nach innen zu excentrischen Sipho, lässt sich also kaum noch mit Lit. Danckel-manni vergleichen.

Erklärung der Abbildungen. In Fig. 7. a auf Taf. I ist ein ganz ausge-wachsenes Exemplar, das vollständigste von mir beobachtete, in natürlicher Grösse ab-gebildet. Die Schale selbst ist nur an wenigen Stellen vorhanden, jedoch hat sichderen Sculptur dem Steinkern direct aufliegend auf der ganzen Wohnkammer und auchnoch etwas unterhalb derselben erhalten. Fig. 7. b stellt von dem nämlichen Stückdie convexe Seite einer der letzten Kammerwände dar, um den länglichen Querschnittdes Gehäuses und den ovalen Sipho zu zeigen. Das Fossil fand sich in einem grösserenGeschiebe des Macroura - Kalks von Eberswalde, welches namentlich überreich anLeptaena sericea Sow. ist und ausserdem u. a. Cyclocrinus Spaskii eici-iw., Dianulites sp.,Modiolopsis und Bellerophon sp. sowie Pygidien von Chasmops sp. und Illaenus cf. RoemeriVolb . enthält.

Fig. 8 giebt die Rückenansicht eines ebendaselbst gefundenen etwas kleinerenStückes, bei dem die gebogenen Anwachsstreifen noch deutlicher ausgeprägt und nurwenig an der Schneide gekräuselt sind.

b Russie, II. p. 359, T. XXV. Fig. 7.