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A. Li i t u i t a e per fecti.
Lituites lituus Montfort.
Taf. I. Fig. 1. a u. b.
1731. Tubulus concameratus apice spirae modo intorto: Jac. Theod. Klein , Descriptiones tubulorummarinorum, Gedani et Lipsiae, p. 25, T. Y. Fig. B.
1771. Lituites: Knorr u. Walch , Naturgeschichte der Versteinerungen, Bd. III, p. 162, Suppl.-Taf. IV. c. Fig. 1.
1808. Lituites lituus: Denys de Montfort , Conchyliologie systematique (Paris, 1808 — 1810), I. p. 279.
1813. — — v. Schlotheim im Taschenb. f. d. gesamnite Mineralogie, herausgeg. von C. C. Leon-hard , 7. Jahrg., p. 34.
1820 u. 1822. Orthoceratites undulatus: v. Schlotiieim , Petrefactenkunde, p. 55, u. Nachträge zurPetrefactenkunde, I. p. 58, T. IX. Fig. 1.
1837. Lituites lituus: Hisinger , Letli. Suecica, T. VIII. Fig. 5. a u. h. 1 )
1849. Orthoceratites undulatus und Lituites lituus: Quenstedt , Cephalopoden, p. 44 u. 50, T. I.Fig. 24. a u. h (non Fig. 25).
1857. Lituites perfectus: E. Boll , Silur. Cephalopoden (Arcli. d. Vereins der Freunde d. Naturge-schichte in Mecklenburg, 11. Jahrg.), p. 85, T. IX. Fig. 30 (non Fig. 31).
1860. Lituites lituus: C. Lossen , Zeitschr. d. deutsch, geolog. Ges., XII p 16, T. I. Fig. 1. a — d.
1869. Lituites perfectus: G. Karsten , Verst. i. d. Gerollen v. Schleswig u. Holstein, p. 53, T. XIX.Fig. 3 (non Fig. 1 u. 2).
1876. Lituites lituus: Ferd. Roemer , Letli. palaeozoica, T. VI. Fig. 7 (nach Lossen).
Es ist nicht leicht, diese und die nachfolgende Art gut auseinander zu halten,und in der That stimmen sie in mehreren Merkmalen so sehr uberein, dass einigePaläontologen ihre specifische Verschiedenheit überhaupt läugnen. Bekanntlich beruhtder Hauptunterschied darin, dass bei Lituites lituus die Umgänge des eingerolltenTheils dicht aneinander liegen, während sie bei Lituites perfectus sich nicht berühren.Nach den mir vorliegenden, ziemlich zahlreichen Exemplaren kann ich jedoch nochfolgende Punkte hervorheben, in denen der erstgenannte Lituit abweicht: 1) der Durch-messer der Spirale ist namhaft geringer (meist 22—24 mm), und das Gehäuse nimmtunterhalb des geraden Arms rascher an Dicke ab, während letzterer dem entsprechendauch nach vorne hin ein schnelleres Wachsthum zeigt; 2) die Umgänge haben in demeingerollten Theil einen weniger abgeflachten Querschnitt, nach übereinstimmendenMessungen an verschiedenen Stücken verhält sich die Breite zur Höhe (oder dem Ab-stand zwischen Bücken und Bauchseite) etwa in der Mitte der letzten halben Windungwie 4:5; 3) die Kammern sind niedriger, im mittleren Theil der letzten Windungetwa 2 mm hoch, in der zunächst an die Spirale sich anschliessenden Partie des ge-streckten Arms beträgt ihre Höhe im Allgemeinen 3—4 mm, ist jedoch etwas variabelund nimmt auch nicht ganz gleichmässig nach der Mündung hin zu; bei einem
*) Die zugehörige Beschreibung, p. 27, bezieht sich auf Lituites perfectus Wahlenb.