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interessante Beobachtungen über seine Fauna mitgetheilt, wobei er zugleich bemerkt,dass auch härtere kieselige Abänderungen des Gesteins vorkämen, und auf den meistschlechten Erhaltungszustand der Petrefacten aufmerksam macht, wie er in gleicherWeise bei den entsprechenden norddeutschen Geschieben sich zeigt. Nach einigenStücken des Oeländer Vorkommens, die von Linnarsson an Fr. Schmidt übersandtworden waren, hatte dieser Forscher mit dem seltenen Scharfblick, der ihn auszeichnet,damals schon erkannt, dass es in den oberen, bei Kegel in Ehstland auftretenden Theilder Jewe'schen Schicht gehört. Die organischen Reste, welche von den schwedischenAutoren aus diesen Kalkblöcken genannt werden, stimmen, wenn man von einigenungenauen Artbezeichnungen absieht, durchaus mit denen unseres nordischen Rollstein-Kalks überein. Von hervorragend charakteristischen Formen, die beiden gemeinsamsind, nenne ich u. a. Orthis Assmussi, Leptaena sericea, Chasmops macroura und buccu-lenta Sjögr . und Liehas deflcxa. Merkwürdig ist es, dass einige der betreffendenArten nur in Gerollen bekannt zu sein scheinen. Dies gilt speciell von den dreigenannten Trilobiten; für Chasmops macroura giebt zwar Angelin (Palaeont. Scand.,P. I. p. 9) auch noch die Kinnekulle als Fundort an, jedoch hat Linnarsson 1 ) die Artdort nicht beobachtet.
Auf seiner ursprünglichen Lagerstätte muss das vorstehend erörterte Gestein dickund undeutlich geschichtet gewesen sein, wie daraus zu schliessen ist, class die Ge-schiebe desselben fast nie eine Spur von regelmässigen Absonderungsflächen erkennenlassen. Nur ganz vereinzelt findet man plattige Stücke, welche stets von OrthisAssmussi erfüllt sind, so dass wahrscheinlich in dem Gebilde eine Assmussi - Bankexistirt hat. Uebrigens haben wir es hier mit einem der verbreitetsten Geschiebe zuthun, dessen rundliche Blöcke nicht selten mehrere Cubikfuss Inhalt erreichen. Nament-lich in der Mark Brandenburg und in Mecklenburg kommt dasselbe allenthalbenvor, ausnehmend reichlich gerade in der näheren und weiteren Umgebung von Ebers-walde, so dass es hier eins der häufigsten Diluvialgerölle ist. Andererseits aberfindet es sich auch in Schleswig-Holstein, sowie, wenngleich seltener, in We st-und Ostpreussen.
Die wissenschaftlichen Werke und Abhandlungen, welche ich für die gegen-wärtige Arbeit vorzugsweise benutzt habe, sind, abgesehen von den neueren geologischenund paläontologischen Lehrbüchern allgemeinen Inhalts, in chronologischer Folge nach-stehend angegeben:
Jac. Theod. Klein, Descriptiones Tubulorum marinorum. Gedani 1731.
! ) Vestergötlands Cambr. och Silur, aflagringar, Stockholm 1869, p. 86.