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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
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Ansehen nach hier ihren Platz haben und sicher aus Schweden herzuleiten sind.So z. B. ein schwärzlich braungrauer dichter Kalk von Chorin mit einem prachtvollerhaltenen Schwanzschild von Megalaspis gigas Ang . , welches durchaus mit den imrothen Orthocerenkalk häufiger vorkommenden Kesten dieser Species übereinstimmt.Sodann gewisse Geschiebe mit Nileus Armadillo Dalm ., der hier ganz und gar mit derschwedischen Original-Art sich deckt. Theils bestehen sie aus einem dunkel asch-grauen, partiell krystallinischen Kalkstein, in dem sich zugleich eine kleinere Asaphus-Art gezeigt hat, theils aus einem ganz eigenthümlichen blaugrauen hornsteinähnlichenKalk mit einzelnen Kalkspathnesterchen. Die Färbung des letzteren ist bald hell, balddunkler und geht stellenweise ins Bräunliche über. Da ich in diesem Gestein, von demmir übrigens nicht mehr als etwa V 2 dutzend Stücke begegnet sind, fast nur die ebenangeführte Trilobiten-Art gesehen habe und dasselbe zugleich petrograpliisch für sichdasteht, verdient es füglich Nileus-Kalk genannt zu werden. Es hat einen namhaftenGehalt an freier Kieselsäure, enthält aber daneben auch etwas Thon. Zwei Analysenvon Herrn Ramann lieferten folgende Resultate:

a.

b.

In HCl unlöslich

9,78 mit 7,53 Si0 2

Eisenoxyd

. 1,04

0,95

Thonerde

. 1,46

90,24

1,25

90,22

Kalk

. 48,34

durch HCl

48,46

durcb HCl

Magnesia

. 0,54

zersetz-

0,60

zersetz-

Kohlensäure

. 38,54

bar

38,72

bar

Wasser, org. Substanz etc.

. 0,32

0,24

100,00

100,00.

Die erste dieser Analysen bezieht sich aut ein Geschiebe des vorerwähntenhornsteinähnlichen Nileus-Kalks von Eberswalde, die zweite auf ein solches vonOderberg, das eine hell blaugraue Farbe zeigt, während das andere Stück dunkler ge-färbt ist. Jedes derselben enthält ein schönes Exemplar von Nileus Armaclillo. Mankann die grosse Uebereinstimmung in den analytischen Ergebnissen nicht wohl füreine blosse Zufälligkeit halten, sie spricht vielmehr dafür, dass die beiden Stücke vonzwei wenig entfernten Punkten einer und derselben Schicht herrühren.

Die Geschiebe, in denen überhaupt jene dalman 'sche Art sich findet, gehörenohne Zweifel zu einem tieferen Niveau des allgemein als Orthocerenkalk bezeichnetenS chiclitensystems.

7. Graugrüner plattiger Orthocerenkalk. Dieses Gestein, eins der inter-essantesten unter den älteren Untersilurgeschieben, ist von dunkler schmutzig graugrünerFarbe und enthält stellenweise krystallmische Partien, welche aschgrau oder bräunlich-grau gefärbt sind. Es erscheint in grossen, auf den ersten Blick kenntlichen Platten

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