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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
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Ihrer chemischen Zusammensetzung nach sind manche der besprochenen Geschiebeals reinere Kalksteine anzusprechen, andere haben einen gewissen Thongehalt. Vonden nachstehend mitgetheilten Analysen sind die vier ersten von Herrn Kamann , diefünfte von Herrn Kinkeldey:

a.

b.

c.

In HCl unlöslich

5,25 mit 4,05 Si0 2

3,88

mit 1,56 SiO,

4,72 mit 3,80 SiO,

Eisenoxyd

0,72 1

'

0,32

0,99 a

Thonerde . . .

2,40

94,75

1,56

96,12

1,80

95,28

Kalk

durch HCl

52,14

durch HCl

50,83

durch HCl

Magnesia

0,42

zersetz-

Spur

zersetz-

0,38

>

zersetz-

Kohlensäure

39,39

bar

40,91

bar

40,35

bar

Wasser, org. Substanz etc.

2,24 .

1,19

>

0,93

100,00

100,00

100,00

d.

e.

In HCl unlöslich

. . 3,04

Si0 2 2,72

Eisenoxyd

. 0,87 1

1,48

Thonerde

. 2,17

96,96

1,21

Kalk

. 51,95

durch HCl

51,88

Magnesia

. . 0,55

zersetz-

0,47

Kohlensäure

. . 40,80

bar

40,94

Wasser, org. Substanz etc. .

. 0,62

P 2 O s 0,51

100,00

II 2 0 1,15

100,36.

a) Weisslichgrauer, durchgehends dichter Kalkstein, fast ohne Kalkspaththeilchen,stark thonig riechend; Geschiebe von Eberswalde mit Asaphus expansus Dalm.,welches dem Yaginatenkalk nach Fit. Schmidt angehört.

b) Hell gelblichgrauer dichter Kalk mit einzelnen kleinen Kalkspathblättcken,auf frischem Bruch etwas fettigglänzend; das bei Oderberg i. d. M. gefundene Geschiebeenthält Lituites lituus nebst unbestimmbaren Trilobiten- und Brachiopodenresten, unddürfte der unteren Echinosphaeriten-Zone Ehstlands einzuordnen sein.

c) Hell bräunlich- bis grünlichgrauer Kalkstein mit eingelagerten Kalkspath-theilchen, von splittrigem Bruch und mit deutlichem Thongeruch. In dem bei Ebers-walde gesammelten Geschiebe, das wahrscheinlich dem gleichen Niveau entspricht,befinden sich 2 Pygidien einer in den untersilurischen Gerollen öfter vorkommendenAsaphus -Art, welche noch einer näheren Feststellung bedarf; sie haben mit expansusviel Aehnlichkeit, sind aber etwas weniger breit und besonders dadurch unterschieden,dass die Rhachisringe in der Mitte nicht unterbrochen sind.

d ) Geschiebe des oben erwähnten Illaenus-Kalks mit III. centaurus Dalm.von Eberswalde.

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