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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
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den Regulären an Häufigkeit übertroffen werden: von ersteren (vorherrschend Ortko-ceras commune HiS.) habe ich bis jetzt 93, von letzteren (am häufigsten Orthocerasconicum HiS. und Angelini Boll sp .) 127 Exemplare hier und in der Umgegend ge-sammelt. Daneben finden sich zahlreiche Reste einiger meist grosser Arten der GattungMegalaspis Angelin.

Als Heimath dieser Geschiebe ist in erster Linie die Insel Oeland ins Auge zufassen, auf die auch in der mehrerwähnten Arbeit von Fekd. Roemer (Zeitschr. d.deutsch, geolog. Ges., XIV. p. 587) speciell hingewiesen ist. In der That ist die Ueber-einstimmung mit den seit Langem bekannten, dort anstehenden rothen Kalken eineganz frappante. Indessen muss bemerkt werden, dass auch an verschiedenen Punktendes schwedischen Festlandes, in Dalekarlien, an der Kinnekulle in Westgothland,sowie in Schonen, Orthocerenkalke von gleicher Beschaffenheit auftreten. Die Haupt-masse unserer rothen Orthocerenkalk-Geschiebe dürfte dem Oelandischen oberen rothenKalk mit stark conischen regulären Orthoceras -Formen und mit A|äpAws-Resten ent-sprechen, welcher nach Linnarsson im östlichen Theil der Insel entwickelt ist, undgehört demnach in ein Niveau, welches jünger ist als das des Glaukonitkalks, wahr-scheinlich auch noch etwas über dem des vorerwähnten krystallinischen Kalksteins liegt.

4. Fleckiger Orthocerenkalk.

Dieses seltene Geschiebe ist ein dichter, intensiv thonig riechender Kalkstein vonhell grünlichgrauer Farbe, welcher durch lebhaft violettrothe und bräunlichgelbe Fleckenoder Streifen bunt gezeichnet ist und auch einzelne Nesterchen von farblosem Kalk-spath enthält. Eine Analyse von Herrn Ramann ergab folgende Zusammensetzung:

Das untersuchte Gerolle ist dasjenige, in welchem die beiden, Taf. I. Fig. 4-5abgebildeten Exemplare von Lituites Hageni nov. sp. enthalten waren.

Nur einige wenige hierher gehörige Stücke habe ich bei Eberswalde gesammelt,jedoch ist mir die Geschiebe-Art auch von Gransee zugekommen. Ferner enthältdie jetzt der Königl. geologischen Landesanstalt zu Berlin überwiesene ehemaligekxöden 'sche Sammlung, deren Besichtigung mir Herr Prof. G. Berendt gütigst ge-stattete, davon ein Stück mit Orthoceras commune Iiis. Ihren organischen Ueberrestennach schliesst sie sich aufs innigste an den vorhin besprochenen rothen Orthoceren-

In HCl unlöslichEisenoxyd . ,Thonerde .Kalk . . .

Magnesia

Kohlensäure

Wasser, org. Substanz etc.

7,33 mit 5,00 Si0 20,76 '

1,58 9-2,67

49,63 durch HCl

0.09 | zersetz-

38,95 bar1,66 .

100,00.