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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
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Yon A. 1 bis inc-l. C. 1 reichen die Glintscliichten; auf F. 2 folgen unmittelbardie obersilürischen Ablagerungen.

Um für die verschiedenen in Betracht kommenden Geschiebe eine völlig sicherepetrographische Feststellung zu ermöglichen, sind die wichtigsten derselben in meinemLaboratorium an der Forstakademie, zumeist von Herrn Ramann , quantitativ analysirtworden. Zu diesen Analysen bemerke ich, dass das Eisen stets als Oxyd (Fe 2 0 3 )angegeben ist, obwohl es zuverlässig in den nicht roth gefärbten Kalksteinen entwederganz, oder doch zum grössten Theile als Oxydul vorhanden ist und an der Zusammen-setzung des kohlensauren Salzes theilnimmt; . dadurch sind selbstverständlich in diesenFällen die aus dem Verlust entnommenen Beträge für Wasser etc. etwas herabgemindert.Eine gesonderte Bestimmung des Eisenoxyds und Eisenoxyduls war für den vorliegendenZweck nicht erforderlich, und wäre auch wegen des stetigen Vorhandenseins von etwasorganischer Materie eine sehr missliche Sache gewesen. Die zu den Versuchen ver-wendete Substanz war bei 110-120° C. getrocknet, und der in Salzsäure ungelöstbleibende Rückstand wurde im geglühten Zustande gewogen.

Bei den in Form von Diluvialgeschieben vorkommenden Orthocerenkalkenunterscheide ich folgende Arten:

1. Glaukonitischer Orthocerenkalk oder Glaukonitkalk.

Derselbe ist ein aschgrauer, von vielen Kalkspathlamellen durchsetzter Kalkstein,in welchem zahlreiche kleine Glaukonitkörnchen eingesprengt sind, die auf den Bruch-flächen eine lebhaft grüne Farbe zeigen, bei erhaltener Oberfläche jedoch glatt undschwärzlichgrün erscheinen. Das Gestein besitzt einen starken Thongeruch. HerrRamann fand es folgendermaassen zusammengesetzt:

Die namhafte Menge des in Salzsäure unlöslichen Antheils ist z. Th. auf Rech-nung des Glaukonits zu schreiben. Das untersuchte Geschiebe ist von Eberswaldeund enthält Orthoceras troclileare His. und duplex Wahlenb., Megalaspis latilimbataAng . und ein kleines stark geripptes Pygidium von Niobe sp.

Diese Geschiebe-Art kommt meist in kleineren, nicht über kopfgrossen Stückenvon unregelmässiger Form vor und ist ziemlich selten; kaum mehr als 20 Stücke der-selben sind mir bisher im hiesigen Diluvium begegnet. Früherhin kannte man im

In HCl unlöslich ....Eisenoxyd (Fe 2 0 3 ) . .Thonerde (A1 2 0 3 ) . . .

Kalk (CaO)

Magnesia (MgO) . . .Kohlensäure (C0 2 ) . .Wasser, org. Substanz etc,

7,88 mit 3,20 Si0 21,10 '

2,14 92,12

47,91 durch HCl. _. >

1,24 zersetz-39,13 bar

0,60 .

100,00.