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schaft geliefert. Yon Letzterem steht eine eingehende Bearbeitung der artenreichenFauna unserer Juragerölle zu erwarten.
Immerhin bleibt auf dem betrachteten Gebiete noch sehr viel zu thun übrig, waszur Bereicherung der Petrefactenkunde und zur Förderung der vaterländischen Geologiedienen kann. Ich habe mir vorgenommen, in einer Reihe monographischer Arbeitenmit Zugrundelegung der an der Forstakademie vereinigten Materialien, d. h. unter be-sonderer Berücksichtigung der Mark Brandenburg, einige der vorhandenen Lücken,soviel an mir liegt, auszufüllen. Dabei werde ich mein Hauptaugenmerk auf die Silur-.gesc-hiebe, vornehmlich die untersilurischen, richten. Unter den letzteren entbehrensowohl die Orthocerenkalke, als auch etliche in ein etwas höheres Niveau aufsteigendeGesteine noch einer speciellen Erforschung. Das gegenwärtige erste Stück dieser Unter-suchungen behandelt zunächst eine Anzahl besonders ausgezeichneter und meist unbe-schriebener Geschiebe-Petrefacten aus hiesiger Gegend; in den unmittelbar nachfolgendenHeften gedenke ich dagegen einige bestimmte Geschiebe-Arten herauszugreifen, wobeinicht allein deren Fauna beschrieben, sondern auch, soweit es nothwendig erscheint,der geologische Horizont durch Yergleichung mit anstehend bekannten Silurschichtenfestgestellt werden soll. Nur auf diesem, zuerst von Ferd. Roemer mit Erfolg beschnit-tenen Wege kann es gelingen, die Geschiebekunde für die Aufklärung der genetischenProbleme unseres Diluviums wahrhaft nutzbar zu machen.
Kaum braucht hier gesagt zu werden, dass ich erst nach mehrjährigen Vorstudienmich entschliessen konnte, der gewählten Aufgabe näher zu treten. Obwohl es mirgelang, eine nicht unerhebliche Zahl scandinavischer Versteinerungen für die Forst-akademie zu erwerben, waren doch eingehende Informationen in andern Sammlungenunerlässlich. Durch die Zuvorkommenheit des Herrn Dr. med. Rath L. Brückner zuNeubrandenburg war es mir im Sommer 1878 vergönnt, einige Tage auf die genaueBesichtigung seiner eigenen, sowie der jetzt im dortigen städtischen Museum aufbe-wahrten E. BoLL 'schen Geschiebe-Collection zu verwenden. Unberechenbaren Werthhatte es aber für mich, dass die Herren Geh. Rath Beyrich und Professor Dames mir■ bereitwillig gestatteten, im verflossenen Jahre während mehrerer Wochen von dem überausreichen Inhalt des paläontologischen Museums der' Universität Berlin, soweit es meineZwecke erheischten, Kenntniss zu nehmen und auch noch bei andern Gelegenheitendie dort vorhandenen Stücke mit vielen der von mir gesammelten Sachen zu vergleichen.Herrn Dames , einem unserer besten Geschiebekenner, bin ich zugleich für vielfachepersönliche Belehrung und Rathertheilung aufrichtig verbunden. Ueberdies hatte HerrDr. L. Brückner die grosse Freundlichkeit, mir für die nachstehend gegebene Beschrei-bung der Lituiten die sämmtlichen in seiner und der BoLL 'schen Sammlung enthaltenenExemplare dieses uralten Kopffüsser-Geschlechtes für einige Zeit zu schicken. Vongrösstem Nutzen war es ferner für mein ganzes wissenschaftliches Unternehmen, dass