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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
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Ferner folgt, dass mit Ausnahme einer Unregelmässigkeit in den oberen Boden-schichten das Minimum mit wachsender Tiefe sowohl im Freien als auch im Waldezunimmt, während das Maximum abnimmt und dass im Walde das Maximum kleinerund das Minimum grösser als in derselben Bodenschicht im Freien ist. In den ver-schiedenen Bodenschichten treten sowohl die Extreme der Temperatur als auch diebeiden Mittelwerthe verspätet auf und zwar im Walde wieder später als auf freiemFelde.

Will man die vorstehend angegebenen Resultate der Beobachtungen dazu benutzen,

um die Grösse ebenso wie oben aus den zweistündlichen Temperatur-Beobachtungen

abzuleiten, so können dazu nur die für die Tiefen 60,90 und 120 cm gemachten Beob-achtungen benutzt werden, da für die oberen Bodenschichten, wie früher gezeigt wurde,eine zweimalige Beobachtung im Laufe eines Tages nicht ausreicht, um die Mittel-werthe der Temperatur ohne dass noch besondere Correctionen angebracht werden, mitder erforderlichen Genauigkeit zu finden.

Zunächst wurden die Beobachtungen der mittleren Monatstemperaturen wiederdazu benutzt, die Constanten der Bessel'schen Gleichung zu berechnen. Dieselbelautete :

y = u 0 + Wj sin ( U t + ~ . 2 rc) + u 2 . sin (U 2 -t- . 4 n) + . ..

und da gegenwärtig die Periode p 12 Monaten ist, so erhält man:

y u 0 + u x sin ( U x + 30 t) + u 2 sin ( U 2 + 60 t) -+- . . . ,wo die beobachteten M onatsmittel den Zeiten t 0, 1, 2 . . . entsprechen und t = 0den 15. Januar repräsentirt. Bei der Berechnung der Constanten w 0 , u 2 . . ., Z7j,U 2 . . . , die auf dieselbe Weise wie oben für die tägliche Temperatur-Periode ausgeführtist, wurde nur bis zum fünften Gliede gegangen, obgleich eine noch grössere Anzahlvon Gliedern nöthig gewesen wäre, um die Beobachtungen durch die Bessel'sclie Glei-chung genügend darzustellen. Bei der Bestimmung der fünf ersten Glieder wurdestehen geblieben, weil die aus ihnen rückwärts berechneten Werthe der mittlerenMonatstemperaturen zwar abwechselnd zu gross und zu klein sind, aber die Differenzzwischen den beobachteten und berechneten Werthen für jede Tiefe eine constanteGrösse ist. Das Resultat der Rechnung war für dieBeobachtungen im Freien:

für 0,60 m Tiefe: u n = 8,93u x = 8,8884; u 2 = 0,8095; u 3 0,2052; w 4 = 0,0333; u 5 = 0,2583Uj = 256" 32'; ü 2 = 11" T- Z7 3 = 34 0 5'; = 184° 18'; ü 5 = 70° 58';

für 0,90 m Tiefe: u 0 9,01u x = 8,1833; u 2 = 0,6766; « 3 = 0,1462; u A = 0,0683; w 5 = 0,2063U t = 251° 32'; = 70 0 26'; U 3 = 28" 37'; ü, = 186° 18'; Z7 5 = 61° 11';