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welche übrigens ebenfalls bis zu 10 m hoch an den Stämmen sitzen, verliert durchdiese Beweglichkeit viel von seinem Werthe.
Nach allen Erfahrungen, welche mir bei der letzten Nonnenmassenvermehrungzu machen gestattet war, sowie auf Grund der Berichte aus den gleichfalls stark be-fallenen Revieren ist es durchaus unpraktisch, gegen den Primärfrass der Nonne mitkünstlichen Mitteln einzuschreiten. Man lasse hier die Natur ihren Lauf gehen; wahr-scheinlich werden sich noch Raubinsecten und Parasiten in einer Menge entwickeln,welche, wie bei der letzten Calamität liier bei Eberswalde, sonst noch weit mehr nützen,als die Nonnen geschadet haben.
Anders verhält es sich jedoch beim Secundärfrass, beim Frass der aufgewehtenRäupchen. Dieser ist vielfach tödtlich. Auf vielen Flächen kann und muss hier ab-gesucht werden. Auf anderen, z. B. Unterwuchsflächen in den Beständen, wird solchesnicht leicht möglich sein. Allein von Saatbeeten, Pflanzkämpen und -Beeten, vonEinzelpflanzungen, von Culturen, oft auch von jungem Unter- und Zwischenbau undSchonungen ist ein Ablesen, wozu Frauen und Kinder verwendet werden können, ebensomöglich als geboten. Es handelt sich hier um eng umschriebene und meist kleinereFlächen, während der Primärfrass unbestimmt weit in die zusammenhängenden Beständehineinragt. In Hohenbruch wurden die stark befallenen 5- bis 8 jährigen Schonungenabgesammelt; in Neuholland die Saat- und Pflanzkämpe täglich abgesucht; in Jädekemühlgesammelt und so der Schaden verhütet; in Biesenthal ebenfalls auf den Culturen mitgleichem Erfolge gesammelt; desgleichen in unseren Forstgärten. Man wende alle dis-poniblen Mittel für ein solches Ablesen der wochenlang möglicher Weise stets nocherscheinenden Räupchen auf und lasse auf den werthvollsten Flächen täglich Nachsuchehalten, wenn nicht absolute Windstille geherrscht hat.
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