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grössten Theile schon in dem Frasssommer todt, die übrigen folgten, vielleicht bis aufsehr wenige, im nächsten Jahre. Aehnlich leiden auch Halbheister- und Heisterpflanzen,welche frisch gepflanzt ja stets im Anfange kränkeln, falls ihnen von den Raupen so-fort die sich entfaltenden Blätter genommen werden. Das auffallendste Beispiel indieser Hinsicht bot mir eine Eichheisterpflanzung, an welcher der erste Laubausbruchsofort verzehrt wurde. Jede neue Anstrengung der Pflanzen, Blätter zu treiben, wurdebis in den Juli hinein von den hungrig umhersuchenden Raupen vereitelt. Yon denHeistern starben viele, wenigstens an der Spitze, ab.
Nach dem Berichte aus Gr. Schönebeck wurden die Triebknospen der Eichen-pflanzungen fast sämmtlich ausgefressen und erst Johanni wieder ersetzt. Der Schadendieser Beschädigung, namentlich auf weniger kräftigem Boden und bei Heisterstärkeder Pflanzen hat daselbst durchschnittlich 5 pCt. betragen. — Die empfindlicherenNadelhölzer in diesen befallenen Beständen leiden weit mehr. Zunächst ist es dernatürliche Kiefernunterwuchs, der häufig getödtet wird. Die Wildlingsballen werdenebenfalls, wie der Bericht aus Jaedkemühl ausdrücklich hervorhebt, entweder getödtet,oder der Rest für die Cultur unbrauchbar. — Fichten, welche sowohl untergebautwaren, als auch als stärkere Stämme einzeln oder in Gruppen als Mischholz auftraten,wurden meist getödtet, wenigstens starben von den Stämmen, welche sich im erstenJahre nach dem Frasse noch hielten, im zweiten manche ab. Yom Primärfrass leidetdort, wo beide Holzarten vorkommen, die Fichte nicht so viel als die Kiefer. Letztereexponirt den weiblichen Faltern weit offener und ausgedehnter die zur Eierablage taug-lichen Stellen. So war denn auch in unseren Beständen anfänglich nur die Kieferbesetzt, die Fichte aber verschont. Allein gar bald fand sich auch die letztere, undzwar durch Yerwehen bewohnt. Einmal besetzt wird die Fichte wegen der tiefreicben-den nadelreichen Beastung kaum wieder durch Abwehen befreit, fängt wenigstenseben so viele Raupen wieder auf, als sie verliert. Durch einen irgend erheblichen Frass,dem in den Fichtenbeständen der Borkenkäfer auf dem Fusse zu folgen pflegt, leidetdie Fichte weit mehr als die Kiefer. Die Tanne wird von der Nonne nur sehr ungernangenommen.
Ausserhalb der inficirten Bestände leiden ausser den Einzelpflanzungen zunächstbesonders die Saat- und Pflanzbeete und Kämpe, und hier die bereits verschultenPflanzen, wohl wegen ihres Einzelstandes, mehr als die unverschulten, noch dicht ge-drängt stehenden, weil die aufgewehten Raupen auf diesen gern von einer Pflanze zuranderen übergehen. Auf einer Cultur-Plätzesaat von 1871 waren im Revier Torgclow25 pCt. getödtet. Unsere Culturen waren stellenweise stark mit verwehten Räupchenbehaftet und zwar oft weit von der ursprünglichen Heimathstätte entfernt. Eine ein-zige Raupe genügt völlig zum Kahlfrass einer etwa dreijährigen Kiefernpflanze. -—■ An
den Pflanzen der Kiefernschonungen werden zumeist die jüngsten Triebe befallen. Die
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