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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
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Absteckstäbe auf den benachbarten Stationspunkten, und sichere Auf-stellung des Winkelmessinstruments;y) gesicherte Lage der Punkte, Vermeidung von gangbaren Wegen, fremdem

Grund und Boden, Auswahl von Grenzsteinen zu Polygonpunktend) und dauernde Bezeichnung der Polygonpunkte überall da, wo durch die-selben die Lage der Grenzen von Wirthschaftsfiguren angezeigt wird.2. Die Nebeuzüge, ausgehend von Punkten der Hauptzüge und auch an diesewieder anschliessend, sind in solcher Zahl einzulegen, dass durch sie die Aufnahmedes Details, vor Allem des Terrains, bewerkstelligt werden kann. Während dieHauptzüge den Richtungen der Eigenthumsgrenzen, den Hauptgeripplinien des Terrainsfolgten, erfassen die Nebenzüge weniger scharf hervortretende, für die Terrainausformung,für den Ausbau von Waldwegen und für die Wald-Eintheilung jedoch noch wichtigeTerrainlinien und Terrainflächen, wie Bergkanten, Mulden, Wasserrisse, Felspartieen,Bruch, Sumpf, Flüsse, Bäche, Steinbrüche u. s w.

Ihre Punkte sind so auszuwählen, dass dadurch nicht nur eine leichte und sichereLängen- und Winkelmessung gestattet, sondern auch eine bedeutende Aenderung inder Ausformung und Neigung der Terrainoberfläche angezeigt ist. Die richtige,umsichtige Auswahl dieser Haupt- und Nebenpolygonzüge und ihrer Polygonpunkte istfür den Werth der Aufnahme von der grössten Wichtigkeit. Es ist mehr oder wenigerdie Hauptsache, insbesondere dann, wenn die Terrain-Aufnahme einige Schwierigkeitenbereitet. Ebensowenig, wie man auf gleichmässigem, mehr übersichtlichen Terrainkleinlich verfahren darf, ebensowenig ist in einem sehr coupirten Terrain die oberfläch-liche Aufnahme einer ungenügenden Anzahl von Terrainmesszügen und Terrainmess-punkten zulässig. Zahl der Züge und Punkte ist nicht generell anzugeben, sondernlediglich abhängig von den Terrainformen und so zu bemessen, dass letztere durch dieaufgenommenen Punkte hinreichend characterisirt sind und die ideellen, aus den Höhenzu construirenden Ilorizontalcurven den wahren so nahe liegen , als es das practischeBediirfniss erfordert.

Die Kosten einer örtlichen dauerhaften Fixirung eines ausgedehnten, polygono-metrischen Vermessungs-Netzes müssen zu dem Nutzen in einem richtigen Verhältnissestehen; es ist desshalb die Versteinung der Polygonpunkte nur auf denjenigen Terrain-strec.ken vorzunehmen, wo die Polygonzüge zugleich die Grenzen der Wirthschaftsfigurenzweifellos anzeigen. Wenn man erwägt, dass durch die spätere Versteinung der Durch-schnittspunkte der Grenzen der Wirthschaftsfiguren, durch die Markirung der Abtheilüngs-grenzen, Anhaltspunkte zu den geometrischen Operationen in hinreichender Zahl ge-schaffen werden, so wird man mit Ausnahme der vorhingenannten Polygonpunkte solchedurch Pfähle mit kleinen Stichgräben oder Erdhügeln genügend sichern.

Systematisch ist aber die Bezeichnung eines ausgedehnten Polygonnetzes vorzu-

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