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Schätzung angehen. Als Zielobject fällt bei den meist kurzen Entfernungen der Heliotropfort und dient als solches die Spitze der über dem Dreieckspunkte aufgestellten Pyramide.Die Berechnung der Punkte ist jener I. Ordnung analog und ihre Lage wird ganzebenso in geographischer Länge und Breite angegeben.
Endlich kommt in beide Netze hinein das Detailnetz mit seinen Punkten III.und IY. Ordnung, dessen Seiten bis % Meile betragen. Mit kleinen 5zölligenTheodolithen, bei welchen die Mikroskope noch als Schätzung die ganze Sekunde an-geben, findet eine 6 malige Winkelbeobachtung statt. Die Coordinaten der Punktewerden auch in geographischer Länge und Breite bestimmt. Die Dreieckspunkte II. undIII. Ordnung werden auch durch Steine gesichert, während die Punkte IY. Ordnung(Schornsteine, Kirchthürme) nur durch mehrfache Schnitte festgelegt und sonst nichtweiter markirt werden.
Ausser der Bestimmung der horizontalen Lage der trigonometrischen Punkteauf der Erdoberfläche liegt der trigonometrischen Abtheilung die Höhenbestimmungderselben ob. Als Grundlage hierzu dienen die Präcisions-Nivellements, welche dieChausseen entlang in der Art vorgenommen werden, dass ein System von Schleifenentsteht, welche -eine Länge des Umkreises von im Mittel 300 Kilometer haben. ZurBezeichnung und Sicherung der Nivellements-Fixpunkte werden in Entfernungen von2 zu 2 Kilometer auf den Chausseen dauerhafte Steine gesetzt. Das Nivellement wirddoppelt mittelst Libellen-Niveau und Nivellir-Latte und nach der Methode des Ni-vellirens aus der Mitte ausgeführt und beträgt nach den bisherigen Erfahrungen dermittlere Fehler 1,5 mm pro Kilometer.
Bis zur Entfernung von 2 Kilometern von den Chausseen werden alle trigono-metrischen Punkte durch geometrisches Nivellement angeschlossen; die Höhen allerübrigen Punkte innerhalb der Schleife aber durch trigonometrische Höhenbestimmungbestimmt. Seit dem Jahre 1878 ist auch eine Horizontregulirung in der Weise vor-genommen, dass ein Normal-Höhenpunkt für das Königreich Preussen in der BerlinerSternwarte festgelegt ist, mit welchem die Nivellementszüge in Yerbindung zu brin-gen sind.
Die topographische Abtheilung besorgt im Sommer die Aufnahme von mindestens200 □Meilen des von der trigonometrischen Abtheilung vorbereiteten Terrains mittelstMesstisch, distancemessender Kippregel und Distancelatte. Die Aufnahme geschiehtnach einer allgemeinen Instruction im Maassstabe 1 : 25,000. Das Terrain wird durchäquidistante Niveau-Curven von 5 m Normalabstand dargestellt, doch sind Zwischen-curven im flacheren und weitere Abstände im stark geneigten Terrain vorgeschrieben.
Jedes Messtischblatt umfasst 10 Minuten im Parallelkreise und 6 Minuten im
Meridian, innerhalb deren von der Krümmung der Erdoberfläche abgesehen, diese als
□ Meile eines Messtischblattes kommen 22 im Terrain
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Ebene betrachtet wird. Auf 2'/,