■■■■■■■■■■mhhbhmhv'
75
eine Reilie Eichen mit je 3 Reihen Buchen wechseln. Diese Art der Mischung hatsich aher nicht als recht zweckmässig bewährt, weil die Eichen dabei nicht genügendenWachsraum haben und an den Stellen, wo sie von den Buchen gedrängt werden, schonzeitig die Nothwendigkeit eintritt, ihnen durch Köpfen und Aushauen der Buchen inden angrenzenden Reihen Luft zu schaffen. Später bei der reichlicheren Eichmast desJahres 1863 ist desshalb die weit zweckmässigere Mischung angenommen und beibe-halten worden, immer je 3 Reihen Eichen mit je 3 Reihen Buchen wechseln zu lassen.Um der Saat noch so viel als möglich den Schutz des Oberstandes zu erhalten, wurdendie einzelnen alten Eichen, welche sich auf den Räumden fanden, so lange übergehalten,bis sie Mast trugen. Durch Unterhacken derselben entstanden in den Saatculturen nochschöne Eichengruppen.
Auf die vorstehend beschriebene Weise sind nach und nach, sowie der Eintrittder Mastjahre dies gestattete, fast sämmtliche Räumden mit Eichen- und Buchensaatencultivirt worden, welche im Ganzen wenig Nachbesserungen meist nur auf clen schlech-teren Bodenstellen erfordert haben, die durch Kiefern- und Fichten-Pflanzung aus-geführt wurden.
Hierzu sind mit Einschluss der in den Buchenverjüngungen ausgeführten Culturenverwendet
im Jahre 1867 = 91 Schffl. Eicheln 9 Schffl. Buchein1869 = 300 „ „ — „
1871 = 2211875 = 97
1878 = —
1879 = 191
74
Die Kosten für die gemischten in Pflugfurchen ausgeführten Eichen- und Buchen-culturen auf den Räumden der Eichheide haben sich im Allgemeinen wie folgt gestellt.
Es wurden ausgegeben pro HectarFür das Pflügen mit dem Waldpfluge in DJ m entfernten Furchen .
Für das Nachpflügen mit dem Untergrundpflug
Für das Nachklappen der vom Pflug nicht übergeworfenen Rasen . .Für die Einsaat von 1 ILectoliter Eicheln in je 3 zusammenliegenden
Saatfurchen einschliesslich des Unterbringens
Für die Einsaat von 0,5 ILectoliter Buchein in je 3 Saatfurchen . . _
— Pf.
14 M.
t n »
4 j) i)
4 —
^ n n
4 » »
33 M. — Pf.
Bei den Plätzesaaten, welche auf den hängigen, für die Bodenbearbeitung mitdem Waldpfluge ungeeigneten Flächen ausgeführt worden sind, haben die Kosten proHectar im Ganzen betragen:
10*