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jüngung, welches, wie der Augenschein lehrt, von gutem Erfolge hegleitet gewesen ist,auch in solchen Revieren zweckmässig zur Anwendung kommen können, welche ähnlicheStandortsverhältnisse haben und wird es daher für diejenigen Forstmänner, welche untergleichartigen Verhältnissen zu wirthschaften haben, nicht ohne Interesse sein, hier einekurze Beschreibung desselben zu finden.
Auf dem massig kräftigen, mit Lehm gemischten Sandboden bei hügeliger Ge-staltung desselben treten der Buchen-Verjüngung hauptsächlich Frost und Graswuchshinderlich entgegen. Desshalb empfiehlt es sich, die Buchenschläge so lange ziemlichdunkel zu halten, bis der Nachwuchs so weit erstarkt ist und den Boden bedeckt, dassihn das nach stärkerer Lichtung leicht wuchernde Gras nicht mehr zu beeinträchtigenvermag. Vorbereitungsschläge werden nicht gestellt, eines Theils, weil die alten Ortenicht durch übermässigen Schluss am Samentragen gehindert sind, ferner, weil sich indenselben keine hohen Laubschichten finden, deren Zersetzung durch stärkern Licht-einfall wünschenswerth erscheint und endlich weil bei längerem Ausbleiben von Buchen-mastjahren das jährliche Einschlag-Soll durch stärkere Abnutzung in den Kiefern-Be-ständen leicht zu erfüllen ist. Die Dunkelschlag-Stellung erfolgt daher nur in solchenJahren, in welchen reichliche Mast gewachsen ist, und wird der Kronenschluss dabeinur wenig unterbrochen. Sämmtliche Mast verbleibt daher auch von den eingeschla-genen Stämmen auf der zu verjüngenden Fläche und wird durch die Arbeit der Holz-hauer beim Fällen und Herausrücken des Holzes an den Boden angetreten. Auf solchenBodenstellen, welche leichten Gras- und Mooswuchs haben, wird die Mast mit 3zinkigenHäkel- oder mit Kartoffelhacken möglichst bald nach Abfall derselben, leicht untergebracht.Hierdurch wird das Fehlkeimen verhindert, welches leicht stattfindet, wenn Dürre zuder Zeit eintritt, wenn die Buchein zwar gekeimt haben, der Keim aber noch nichtin die Erde gedrungen ist. Letzterer vertrocknet, die Buchein erhalten eine fuchsigeFarbe und die Flächen bleiben ohne Aufschlag. Auf denjenigen Stellen, wo gleichfallseine genügende Besamung desshalb nicht erfolgt, weil sich entweder kleine Blossenfinden oder weil stellenweise die alten Buchen tauben Samen tragen, werden sofort imFrühjahr, etwa Ende April, Buchen oder falls Sameneicheln gewonnen worden sind,besser gruppenweise Eichenplätzesaaten ausgeführt. Die Schläge werden wegen derfast regelmässig auftretenden Spätfröste dunkel gehalten, um das Ausstrahlen der Wärmedurch den möglichst geschlossenen Laubschirm zu verhindern; der Verdammung derPflanzen durch übermässige Beschattung wird durch Wegnahme der niedrig angesetztenAeste bis auf ca. 8 m Höhe vorgebeugt. Die eingesprengten alten Eichen bleiben solange stehen bis ein Eichenmast-Jahr eintritt, welches hier erfahrungsmässig nur zu-weilen sich mit einem Buchenmast-Jahre verbindet. Sobald die übergehaltenen EichenSamen tragen, werden die Mastfrüchte untergehackt und die Mutterbäume nicht eherentfernt, bis sie um und unter ihrem Schirm eine reichliche Nachkommenschaft haben.