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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
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die Cultur-Yersuche mit ausländischen Holzarten (Weymuthskiefer, Schwarzkiefer,Seestrandskiefer seit 1848), mit Eichenschäl waldanlagen (1852, 1862, 1867), mit An-lage von gemischten Beständen (seit 1862),

die Anlage von Streu-Versuchsflächen in Kiefernbeständen aller Boden- undAltersklassen (186'3),

die Versuche über die Dauer des Buchenholzes (1864),

die geognostisch-bodenkundlichen Untersuchungen in den Lehrforsten der Forst-akademie und in der Oberförsterei Freienwalde (1867, 1868).

Die aus der organischen Verbindung des forstlichen Versuchswesens mit derForstakademie hervorgehende Wirksamkeit der letzteren ist eine zweifache. Sie er-streckt sich

einerseits auf die Leitung des forstlichen Versuchswesens in Preussen und in den-jenigen Staaten des Deutschen Reichs, welche sich der Preussischen Versuchsanstaltangeschlossen haben, und

andererseits auf die Geschäftsleitung des Vereins der forstlichen Versuchsan-stalten im Deutschen Reich.

Nach der 1871 in das Leben getretenen, durch die Geschäftsordnung vom 14. März1872 festgestellten Organisation des forstlichen Versuchswesens in Preussen gehört diemit der Forstakademie Eberswalde verbundene forstliche Versuchsanstalt zum Ressortdes Ministeriums für Landwirthscliaft, Domainen und Forsten, unterliegt der Leitungdes zum Kommissarius des Ministeriums bestellten Akademie-Direktors, zerfällt sachlichin 5 Abtheilungen (eine forstliche, eine meteorologische, eine bodenkundlich-chemische,eine botanische und eine zoologische Abtheilung) mit je einem Versuchsdirigenten,örtlich in die bei der Forstakademie befindliche Hauptstation und in die auf geeignetenOberförstereien eingerichteten Nebenstationen. Der Preussischen Versuchsanstalt habensich Anhalt, Oldenburg und Elsass-Lothringen angeschlossen.

Die Arbeiten der forstlichen Abtheilung des Versuchswesens, geleitet von1. Mai 1871 bis zum 1. October 1878 durch Bernhardt, seitdem durch Weise, habensich erstreckt:

in waldbaulicher Hinsicht:

auf die Einrichtung von Kulturversuchsflächen durch Bestandsanlagen vonEichen, Kiefern, Fichten, Weiden (59 Hauptflächen mit 258 Unterabtheilungen),

auf Versuche der Pflanzenerziehung (Samenmenge in Kiefern- und Erlensaat-beeten, Schutz von Nadelholzsaatbeeten gegen Vogelfrass durch Präpariren des Samensmit Mennige, Verschulungsweite in Eichen- und Fichten-Pflanzbeeten, Ein-fluss ein- und zweimaligen Verschulens von Eichenheistern u. s. w.),auf Versuche über die Stärke der Erdbedeckung bei Saaten,auf die Aufbewahrungs-Methoden von Eicheln,

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