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Kiefern-ITocliWaldungen auf allen Bodenklassen, in den Altbeständen aus demehemaligen Plänterwalde heraufgewachsen, in den Mittelheständen aus natürlicher Ver-jüngung, in Stangenhölzern und Jungbeständen aus Saat und Pflanzung hervorgegangen,theils rein, theils auf ausgedehnten Flächen mit Buchen, Eichen, Hainbuchen undBirken gemischt, ferner Buchen-Hochwaldungen in reinen Beständen und in vielartigerMischung, namentlich mit Eiche, Hainbuche und Kiefer, in den ältesten Beständen eben-falls dem Plänterbetriebe entstammend, mit Bestandsmassen bis zu 550 fm auf dem haund mit Baumriesen von mehr als 300jährigem Alter, in den mittleren und jüngstenAltersklassen überwiegend durch Naturbesamung entstanden, mit ausgedehnten, imVerjüngungsbetriebe stehenden Flächen, bilden den grössten Theil der Lehrforsten.Daneben finden sich ausgedehnte Erlen-Niederwaldungen aller Bodenklassen mit ILau-barkeitserträgen bis zu 360 fm pro ha, durchsprengt mit Birken, vereinzelt auch mitRüstern, Eschen und Ahorn, sodann Birken-Hochwaldungen, Hainbuchenbestände,Eichen-Schälwaldungen, Eichen-Lichtungsbetrieb, zahlreiche Fichtengruppen im Buchen-walde, Kiefern-Plänterwald neuerer Einrichtung, und in untergeordneten Beimischungenmeist aus den letzten Jahrzehnten Weisstannen, Schwarzkiefern, Weymuthskiefern,Weisserlen u. s. w. Eine sehr reichhaltige Flora und Fauna, namentlich in der Vogel-und Insektenwelt bieten den naturwissenschaftlichen Exkursionen ein weites Feld.Selbst die Jagdverhältnisse zeichnen sich durch Vielartigkeit des Wildstands (Roth-wild, Rehe, Wildschweine, Hasen, Füchse, Marder, Enten, Schnepfen, Bekassinen) aus.Für den Unterrichtszweck dürften kaum geeignetere Forsten als die OberförstereienBiesenthal und Liepe gefunden werden, die auf beschränktem Raum die vielseitigstenBestands- und Wirthschaftsbilder darbieten. Dass dieselben durch Einrichtung zahl-reicher Versuchs- und Demonstrationsflächen aller Art dem Unterrichte dienstbar ge-macht sind, und, worauf besonderes Gewicht zu legen ist, mit Leichtigkeit erreichtwerden können, so dass selbst für die Exkursionen in die entfernten Reviertheile meist% Tag genügt, wurde bereits erwähnt.
Forstlehrgärten sind vorhanden bei Eberswalde und bei Chorin.
Der Eberswalder Forstgarten im Belauf Bornemannspfuhl der Oberförsterei Biesen-thal, 10 Minuten Wegs vom Forst-Akademie-Gebäude ist in den Jahren 1831 und 1832durch Pfeil und Ratzeburg angelegt, wiederholt, zuletzt 1874 erweitert, enthält einenFlächenraum von 6 ha 70 ar, dient theils in der botanischen Abtheilung mit 1500verschiedenen Holzarten dem botanischen Unterrichte, theils in der ökonomischen Ab-theilung der Unterweisung und den Versuchen in Bezug auf Pflanzenerziehung. Inwelchem Umfange die letztere stattfindet, geht aus der nachstehenden Uebersicht derin den 10 Jahren von 1870 —1879 verkauften Pflanzen und der dafür erzielten Geld-einnahmen hervor.
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