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gebrachten Beschwerden, am 7. Dezember 1622, einen ganzen Taglang persönlich beizuwohnen, ohne dass die Sache dadurch eineandere Wendung erhalten hätte, doch wurde den Brüdern dieNullitätsklage freigestellt, die sie am 16. April 1623 auch ein-reichten. Das turbulente Verfahren gegen den von der Gröbensetzten sie jedoch ebenfalls fort, indem sie «ein Attentat über dasandere» verursachten, auch gegen die Räthe, besonders in derobigen Sitzung vom 7. Dezember 1622, sich respektwidrig benahmen.Wegen des beleidigenden Tones ihrer Eingaben wurde den Brüdernalles Suppliciren in der betreffenden Angelegenheit fernerhin gänzlichuntersagt. Hierdurch liessen sich jedoch Jakob und Adam vonwiederholten Eingaben an das Kammergericht und einzelne Räthe, jaan den Kurfürsten selbst nicht abhalten, bis endlich der Bescheiderging, dass im Wiederholungsfalle man zum Aeussersten schreitenund eine Gefängnisshaft in Spandau gegen sie festsetzen werde.Jakobs Widerspruchsgeist war aber auch hierdurch noch nicht ge-brochen, denn er wagte es, ein nochmaliges Schreiben an denKurfürsten zu richten, worin es u. A. heisst: « Und wenn ich diesesalles (Ehre und Reputation) verlieren sollte, wollte ich lieber, dassich so tief in der Erde läge, als ich droben gehe, und zugleichGeld und Gut zu entbehren, wäre das grösste Unrecht von derWelt, und sage nochmals: Ihre Kurfürstliche Durchlaucht seiennicht recht berichtet, sonst sie in dieser Sache viel anders würdenjudicirt haben» — — «Den man mich», so heisst es weiter,« höchst despektirt, indem man mir die Festung Spandow angeboten,auch wohl ganz und gar Willens gewesen, dass ich das Landräumen sollte, mich und die Meinen auch unseres Ehrentitels be-raubt, die man sonst andren Leuten auf kurfürstlichen Befehl giebt.»Schliesslich bittet er den Kurfürsten um halbjährlichen Urlaub, dochmöge Letzterer «dieses nicht deuten, als wenn ich Ihre Kurfürst-liche Durchlaucht den Stuhl vor die Thür setzen wollte, sondernnur so gemeint, weil ich meine Gelegenheit zu Magdeburg im Stifthabe, dass ich meine gebührende Zeit und, wie es das Herkommen,allda bleiben möchte». Der Kurfürst gab die Vorstellung Jakobsungelesen an den damaTgen ersten Minister, Grafen von Schwarzen-berg, ab und dieser fertigte sie dem Kanzler Dr. Pruckmann zumit einem eigenhändigen Begleitschreiben des Inhalts: «Deren von