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die Reihe; alle vorhandenen Netze für Wolf und Saujagd — schwereund leichte — wurden auf die requirirten Wagen gelegt. Danndie Hunde: «Winde» und «Rodde», die ganze Meute an Fanghundenund Saupackern unter ungeheuerem Gekläffe zusanimengekoppelt.Nachdem die Pferde vor die Wagen gespannt waren, zog der Trossmit dem Jagdzeug — Hansens Stolz und Freude und das Einzige,was in seinem Hause wohl einen thatsächlichen Werth besass, —von dannen.
Als Kurfürst Johann Georg Meldung von der Ausführung seinesBefehles erhalten, jedoch zugleich erfahren hatte, dass Ritter Hansnicht in Liebenberg angetroffen worden sei, erliess er von Beeskowaus am 28. Juli einen neuen scharfen Befehl an den Landvoigt derUckermark, Herrn Bernd von Arnim, auf Hans mit allem Fleissezu fahnden und ihn in Bestrickung zu nehmen. Der Kurfürst nahmnicht mit Unrecht an, dass Hans wohl nicht allzuweit zu reiten brauche,um bei der nachbarlichen Arnim'schen Vetter- und Freundschaftin der Uckermark ein Asyl zu finden, einen sichern Schlupfwinkelbei ausreichender Verpflegung mit einem guten Trünke. Der Kur-fürst war sich wohl auch durchaus bewusst, dass es den Junkernder Uckermark, den Arnim's und wer sonst noch dort sass, sogareine gewisse Schadenfreude gewährte, Hansen vor dem ergrimmtenKurfürsten und Jagdoberherrn zu verstecken. Der Fall selbst schienihnen auch nicht klar — wenigstens nach des Bredow's Darstellung.Darum konnte der Landvoigt, Bernd von Arnim, Hans durchausnicht finden. Wir wollen annehmen, dass ihm Hansens Aufenthalts-ort damals ebenso unbekannt war, als heute uns.
Aber der Kurfürst rechnete demnach darauf, dass der Land-voigt Hansens habhaft werden würde. Desshalb war auch an denObersthofmeister, Herrn Georg von Ribbele, nach Berlin der strengeBefehl ergangen, Hansen von Bredow dort nach seiner Einlieferungin einem offenen Gasthofe oder Herberge seiner «gröblichen Ver-ursachung» halber, bestrickt zu halten und streng darüber zu wachen,dass er sich weder bei Tag noch bei Nacht daraus entferne.
Aber Hans kam nicht. Er schien völlig verschwunden zu seinund Gerüchte gingen, dass er über die Landesgrenze geflohen sei.Allmälig aber verstummte die Sache, wie jedes Gerede verstummt— und dieselben Vettern und Freunde, die Hans den Unterschlupf
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