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Johann Elbert's Vater Arnold war mit Beatrix von Hönnepelvermählt gewesen, die in zweiter Ehe einen Herrn von Steenhausheirathete. Aus dieser zweiten Ehe besass sie einen Sohn —Elbert, — der dem Stiefbruder den Vorschlag machte, das HausHertefeld in Pfand zu nehmen, worauf dieser im Jahre 1637 e i n &' n g-Jobst Gerhard lässt die Gefahr, für immer den uralten Stamm-sitz in fremde Hände übergehen zu sehen, nicht ruhen. Als SohnStephan's und um eigener Verdienste willen ist er in Cölln an derSpree wohl angesehen; auch verleiht die glänzende materielle Lage,in der sich der niederrheinische Edle befindet, ihm in der Zeit derleeren Kassen und Taschen einen grossen Nimbus. Dieser Nimbuswird noch dadurch erhöht, dass er sich durchaus nicht abgeneigtzeigt, dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm den nach der kostspieligenRegierung seines Vaters Georg Wilhelm und unter dem Druck desnicht endenwollenden Krieges, schwere Lasten drücken, seine Dienst-bereitwilligkeit zu zeigen. Er schiesst dem Kurfürsten bedeutendeSummen vor — aber er benutzt auch zugleich die ihm gegenüberseitens des Kurfürsten eingetretenen Verpflichtungen, um sich inder Weise zu decken, wie ihm das Interesse der Familie zu fordernscheint. Darum zieht auf Antrag Jobst Gerhard's 1647 der Kur-fürst das Lehn Hertefeld von Elbert von Steenhaus wieder ein undüberträgt es in dem Lehnsbrief von 1649 an Jobst Gerhard, derdie Pfandsumme an Elbert von Steenhaus erlegt. Wir haben daherbei dem Fest der St. Antonius-Schützen zu Cleve im Jahre 1648 JobstGerhard als Herrn zu Hertefeld nennen hören und begreifen wohldie fröhliche Stimmung, in der er dem schönen Feste folgte. Nachdieser, Jobst Gerhard mit Genugthuung erfüllenden Wendung, richteter seine Blicke auf die Mark Brandenburg. Er will sich, da dasCentrum der neuen brandenburgischen Lehnsherrn in Cölln an der Spreeliegt, eine Interessensphäre schaffen, die seiner Familie auch dortBedeutung und Ansehen verleiht. Der Kurfürst hatte von JobstGerhard Kapitalien in Höhe von 90,000 Thalern erhalten. Eine,nach dem Werth des Geldes in jener traurigen Zeit, sehr bedeutendeSumme. Kurfürst Friedrich Wilhelm verpfändete zur Deckung der-selben an Jobst Gerhard die Aemter Zehdenick, Liebenwalde, dieDörfer Kraatz, Guten Germendorf, Crevelin und Weesendorf in derMark. Dazu die Aemter Saalau, Lochstädt und Linkuhnen in Ost-