ZU DEN BRIEFEN XLIV—XL VI 379
8/. ein ritter heiszet der von Pfaffenhein. Pfaffenheim gehörtezum Bisthimi Basel (Trouillat 3, 480. 752). Schon Preger Vorarb. 102hat auf Nicolaus von Pfaffenheim hingewiesen, der am 27 August 1347als licctor der Kapelle m Sulz im Lauchthal (Elsass) urkundet (Trouillat3, 848), ivo später auch HvN eine Zeit lang thätig war (LH, 3 vgl. dieAnm.). Sein Bruder Johannes de Pfaffenheim miles (urk. 1355) warmonachus Loci-crescentis (Wachsstatt) cysterciensis ordinis in Sulz(Trouillat 4, 662. 663). Ein Burkhard von Pf. war Bruder des Prediger-ordens zu Gebweiler, Zeitschr. für Schwaben und Neuburg '3, 317.
10 die von Landsperg begegnen gleichfalls in der Diöcese Baselbegütert (Trouillat 8, 70 ad a. 1303}. Das Geschlecht war unweit Strass-burgs sesshaft auf Burg Landsberg, nw. von Barr unter dem Odilien-berg; die Ruine ist noch heute sichtbar. Glieder dieses Geschlechtes be-gegnen überaus häufig in der Geschichte Strassburgs, vgl. Strassb. Urk.B.(ed. Wigand) 1, 526. Strassburgcr Chroniken 1, 84, 26. 88, 17. 143, 11.2, 829, 12. HvN nennt L1II, 32 die Landsberger neben den Merswincn.22 des ewigen kaisers vgl. WGrimm g. Schmiede XXVI, \ff.24/. dein und sein arms und rüdigs jaghündlin. Heinrich vonNördlingen unterstellt sich der Führung Margarethas und Gottes; zudiesem soll sie ihn geleiten. Der Jagdhund wird sonst häufig bildlich■verwendet für die nach Gott begierige Seele, die, nachdem sie Gott ein-mal erkannt hat, nicht wieder von ihm lässt, vgl. Greith Die d. Mystik349. Bvga 133, Uff. — Anders Tauler Ausg. von 1498 fol. 102 b .
28 prüder Churrat von Keiszhein vgl. Anm. zu XXXVII, 21f.
29 Ressenhein. Ich kann einen Ort dieses Namens nicht nachweisen.Es ist vielleicht Fessenheim gemeint. Vgl. Anm. zu XXV, 27/.
31 Mye, vgl. Stark Kosenamen der Germanen 38.
XLVI
Vorbemerkung. Der Brief ist um Maria Himmelfahrt (15 August)geschrieben (66/ vgl. 4. 10) und zwar weisen uns die Beziehungen zuXLIV in das gleiclie Jahr 1346. Vgl. Preger 103 und Anm. zu 70. 70/.
9 Vielleicht mit den eren.
22 drutkemerlin wurde von Heumann und Lexer 2, 1552 irrig alskosende Anrede gefasst.
33/. Vgl. XLII, 21/.
36 amin Accusativ zum Nominativ geworden. — Maria heisst GottesAmme, WGrimm g. Schmiede XXXVI, 30/.
37 also sagent und schribent uns die früindt gotz nämlich Mechi-hild von Magdeburg in ihren Offenbarungen S. 11; vgl. BevelationcsGertrudianac ac Mcehtildianae 2 (1877), 474.
39/ in dem schönsten liecht ist si blint an ir selber ist [wie mirnachträglich auch P. ASchubiger, der die Es. aufs neue für mich einsah,