ZU DEN BRIEFEN XLIII. XL1V 377
unbestimmt, wann dieselben nach Aachen harnen. Es gab auch in derMünsterkirche einen besonderen Altar zu Ehren der h. Agnes, der abernach einem Inventar der Kirche vom J. 1586 schon damals seit unvor-denklicher Zeit nicht mehr benutzt wurde, Kessel Geschichtliche Mit-theilungen über die lieiligthümer der Stiftskirche zu Aachen 1874, 119.—über das hohe Ansehen, in dem die Aachenfahrten standen, vgl. meineAnm. zu AL 52, hff., zu der hier noch folgendes nachgetragen werdenmag: Hermann von Sachsenheim cd. Martin S. 23. In einem Gebet inder Hs. des Nicolaus von Cosel heisst es auch helf mir den hirn bitenum alle vuosvertigen mensche dy do gen ken rome ader ken och u. s. w.Bückert-Pielscli Entwurf einer System. Darstellung der schlesischen Mund-art 1878, Anhang S. 53, 322/. vgl. S. 90. Scherzhaft verwendet dieAachenfahrt Wolfram Willeh. 396, 22. Vgl. auch Lexer Nachträge 12.Herzog Albrecht II von Österreich, Bruder der Königin Agnes vonUngarn in Königsfelden machte 1337 eine Wallfahrt nach Aachen undKöln, HvLiebenau Lebensgesch. der K. Agnes von Ungarn 1868, 151.— Vgl. auch Anm. zu LXVI1, 58/.
47 ein legelein mit pulver vgl. Anm. zu XXXII, 62.
48 essent als ginge nicht du sondern ir vorher.49/ Vgl, Anm. zu XLII, 38/.
52ffi. Da wir doch wol berechtigt sind, das hier Lux divinitatis ge-nannte Buch mit der XLIII, \Ylff. gesandten hochdeutschen Übersetzungdes Buches liecht der gothait zu identifizieren, so müssen wir, um beideStellen mit einander in Einklang zu bringen, annehmen, IIvN habe dasWerk durch Vermittlung des Kaisheimer Klosters Margarethen zugehenlassen, vgl. Anm. zu XXXVII, 2\ff. Jetzt fordert er es zurück, falls esin Medingen genugsam gelesen sei. — Im Sommer 1346 war das Werkbereits in Christina Ebners Händen in Engelthal, vgl. Anm. zu XLIII, 140/.
54 Schepach Anm. zu 1, 40.
56 allen getriiwen dinstz zu jeglichem treuen Dienst.
59 die Hoehsteterin, Margarethen mumen vgl, Anm. zu IX, 52. —turnaba = turnos Lexer 2, 1585/
60 unser kleinz 'Bewahrt uns schön und gut unser Kleines (Klcinod)\kleinz ist Kosewort für Margaretlia, die um diese Zeit schwer krank war(Offenb. 108, \ff.). HvN wendet sich hier wie öfter an die Schepachund die andern Mitschwestern der ME.
61 Denn dass uns Margarctha sterben sollte, ohne dass ich bei ihrwäre — das kann Gott nicht wollen.
63 der (Gen. PI. oder Gen. Sg. Fem.) von Wirtenberg Schwester,ain hailige grawe nunne. Wer gemeint ist, konnte ich nicht ermitteln.Auch Clesz Versuch einer kirchlich-politischen Landes- und Cullurgesch.von Würtemberg bis zur Beformation 2 (1808), 2, 583 weiss nicht, wer
24*