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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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348 ANMERKUNGEN

Stammtafel bei Meisach Gesch. der Grafen von Lecjismund und Grais-bach in den Bist. Abh. der bair. Akad. der Wissenschaften 2 (1813),nach 'S. 428. Meine Vermuthung stützt sich auf die Erwähnung derGräfinnen von Graisbach XXVIII, 30. XXX, 15, XXXII, 50. Wie sichan unserer Stelle die beiden Nonnen für HvN in Sachen der Fessen-heimer Pfarre bemühen, so XXVIII, 30. XXX, 15 die Frauen ron Grais-bach in einer Angelegenheit, die, wie mir scheint, mit der Fessenheimerin naher Beziehung steht (cgi. XXIX, 34/.), wenn sich auch nicht volleKlarheit aus Heinrichs Briefen gewinnen lässt. Vgl. Anni. zu XL, 97//'.Bei der Besetzung der Kaüheimschen Pfarre Fesseidteim konnte das Grais-bacher wie das mit ihm verschwägerte Neifener Geschlecht, ersteres alsStifter von Kaisheim, immerhin wol einigen Finjluss geltend machen.

27/. an miner kirchen ze Fessenkein, die mir verliehen ist. DieserBemerkung liegt XXIII, 9 voraus. — Das Dorf Fesseuheim liegt imWörnitzthale im llies im Landkapitel Donauwörth, eine St. nbrdl. vonAlerheim, und wird von der Nördlingeu- Wemdinger Strasse durchschnitten.Ursprunglieh besassen die Grafen von Ottingen das Patronaisrecht derPfarrkirche von Fesseuheim, bis Graf Ludwig und Friedrich die,Jüngernam 22 Juni 1328 dasselbe dem Kloster Kaisheim schenkten, welches das-selbe nun fortwährend ausübte. Erst nach der Säcularisatiou von Kais-heim wurde es durch Vertrag mit Baieru wieder an das Haus Ölungengebracht. Vgl. Steicliele BA 3, 1187/ Die Verleihung der Pfarre anHvN lässt diesen Brief wenigstens ungefähr bestimmen. Am 12 März■und 14 September', 1337 erscheint Johannes de Ehingen — er gehörteeiner Ottingischen Ministerialenfamilie an, von dem Orte Klangen imKies genannt — urkundlich als sacerdos und reetor eeclesiao in Vezzen-hain (Reg. boica 7, 178. 195. Schaidler Chronik von Kaisersheim (ilfi).In Knebels Kaisheimer Chronik begegnet sein Name nicht. Nach SteiclieleBA 3, 1188 u. 4 soll der Ehinger als Pfarrer von Fesseuheim vom12 März 1337 an in Kaisheimer Urkunden auftreten. Meine Anfrage,ob derselbe noch sonst urkundlich, belegt sei, hatte der jetzige Erz-bischof von München und Freising die Güte mir dahin zu beantworten,dass ausser jenen beiden Urkunden vom 12 März und 14 September 1337in Kaisersheimer Urkunden aus den Jahren 1300—1350 nirgends derName eines Fessenheimer Pfarrers vorkomme. Ich lasse nun hier diebeiden den Ehinger betreffenden Urkunden folgen nach Abschriften, dieich Sr. Erzbischöjl. Gnaden Dr von Steicliele verdanke.

1337. 12 Mari, (in die beati Gregorii pape). Act. et dat. in Cesarea.Johannes de Ehingen szacerdos reetor ecclesie in Vezzenhain pro re-medio anime sue et progenitorum suorum dimidiam curiam suamsitam in yilla dieta Haenvelt*) prope Ehingen, quam dudum ernit a

*) Muss nach Mil.theilan// des SYeih. von Ltißdholz Houbcrg heissen.