ZU DEN BRIEFEN XXIII—XXV 347
thalbahn, Landgericht Höclistädt, Bezirksamt Dillingen — icar einFrauenkloster zur Klause, welches, wahrscheinlich aas einem alten Be-guinenhause hervorgegangen, später die Kegel des h. Augustin befolgte.Über die Zeit cor dem 16 Jahrhundert fehlen ans Nachrichten. Vgl.Stachele BA 4, 660/.
XXV
Vgl. Anm. zu XXV, 27/
3 die gertruthe von Jesse Maria vgl, WGrimm zur g. SchmiedeXXXIII, 25/. XLIX, 6; Maria heisst auch wünschelrut (ebenda XLV,81/.). Z. 11 unseres Briefes hat- HvN beide. Bezeichnungen auf das/teilige Kreuz übertragen: nie die Wünschruthe verborgene Schätze %uTage fordert, so hat Christi Kreuzestod auch uns den Himmel erschlossen.15/. Die folgenden bildlichen Ausdrücke variieren die bekannte 'alteVergleichung der Welt mit dem Meere (vgl. Wackernagel Altd. Fred. 2,50. 36, 12/. 65, 85. Mönch von Heilsbronn ed. Merzdorf S. 4, 51.S. 54. Tauler Ausg. von 1498 fol. 139". 147"), durch welches nur dasSchiff der Kirche hier zum sicheren Landungsplatz im Himmel führt'.Benkm, XXXI, 27 und Müllenhoffs Anm.
17/. in das lustlich land der vetterlichen pfaltze vgl. WackernagelAltd. Fred, 1, 124. 3, 113. 7, 32. S. 535, 150.20/ in seinem aigen brunen vgl. VII, 8.
24 Gemeint ist das nahe der Mündung des Lech in die Donau, beiMain gelegene Cisterzienserinnenkloster Niederschönenfeld, um 1240 ge-gründet von Graf Berchthold I und seiner Gemahlin Adelheid von Lechs-gemünd und Greifsbach (Graisbach). Dasselbe Grafengeschlecht hatteauch Kaisheim gestiftet, vgl. Anm. zu A.L 56, 23. Steichele BA 2,672/.JBaader Gesch. des Frauenklosters Niederschönenfeld Cisterzienserordensin Steichcle's Archiv f. d. Gesch. des Bistimms Augsburg 1 (1856), 173/1324 wurde im Beisein des Kaishcimer Abtes Ulrich II Zoller AnnaGräfin von Neifen zur Äbtissin (—1337) von Niederschönenf cid gewählt;sie war die Schwester jenes Grafen Berchthold von Neifen, der nachdem mit dem Tode des Grafen Berchthold von Graisbach im J. 1324erfolgten Aussterben des weltlichen Stammes der Stifter von Niederschönen-feld im J. 1326 von Ludwig d. B. mit der Grafschaft Graisbach belehntworden war, vgl. Baader a. a. 0. 193/. Steichele BA 2, 683. Als achteÄbtissin wird genannt Gertraud Marschalkin von Donnersberg (1337—1343). Eine Nichte der obigen Anna von Neifen Ehbcth war 1374—1392Äbtissin von Niederschönenfeld.
26 baid swester. Sind mit den beiden Klostcrschwcstern vielleichtewei Gräfinnen von Graisbach gemeint? Nach Steichele BA 2, 681 waren1326 Elisabeth und Anna, Töchter Bcrchtholds von Lechsgemünd undGraisbach (1285—1324), Nonnen in Niederschönenfeld, vgl. auch die