326 ANMURKUNfiEN
schwöstren ain maysterin, die mit den gaben und gnaden begossenund begabett soll sin zu glicber wiss als die novicucnmaisterin inaller bailikait, andacht und wisehait. und linder der selben schwöstermaisterschaft sond leben und sin die geborsamikeit band geton undprof'ession, bis zu den zitten das si xxii jar alt werdent; und die selbschwöster der jungen maisterin soll die selben jungen schwostren,die profession band geton und unter den 22 jaren sint, halten in allergaistlicher zucht und in der l'orcht gottes und si wisen und leren inallem gutem und si och regiren und straffen nach dem als die priorindas befelchen ist Überlinger Ms. 1804/267. So ists auch in den Con-venten, reo die jungen Brüder bis zum 24 Jahre unter einer Meisterschaftstehen. Mit 24 Jahren werden sie Priester.
Vyl. Vorbemerkung zu I. Ich habe diesen Brief hier eingereihtwegen einiger Berührungen mit III /und IV, vgl. Anm. zu V, 1. 11. 33fr.
I Vgl. III, 1.3.
3 gotlicher segen Gen. Plural vgl. IV, 12.
II durcli die geeder Jhesu Christi vgl. IV, 27f.30#. Vgl. Gant. 1, 3. 2, 4. 8, 2.
'i'iff. Heinrich scheint darnach kränklich. Möglicherweise berührtsich diese Stelle mit wan mir gefeit nit wol, das mir geseit ist vonmeinen gebresten III, 85/.
35 kertzen vgl. XXXIII, 107.
37 Schepach Anm. zu I, 40.
38 kante (so auch oft in der Überlinger JIs. 1894/267) = kanncLexer 1, 450, hier stark flektiert. Vgl. IV, 70.
VI
Vgl. Vorbemerkung zu I und Anmerkung zu VI, 39/. 44. VII, 24.
20 Tinte und Feder werden auch in folgender Stelle bildlieh ver-wendet: auch soltu haben die feder bestendiger, starker hotfnung, undsolt die stoszen in die dünten demüetiger gedultigkeit, und mit disonsoltu schreiben an das bernient eines reinen gewissens alles, das diegnadt gottes in deinem gaist wirkt Villinger Chronik 110 (Anm. zuME 149, 20/;
26 des (gebreehs Gepräges) intrucks,
31 nach getrungen nahe zu ihnen gedrängt, synonym mit verenit.
34 die fier insigel vgl. Anm. zu VII, 24.
38 Schepach Anm. zu I, 40.
39/ Heinrich befindet sich mit seiner Mutter, lrmel und der Friclcinam gleichen Ort; der Brief iceist uns also in die Heimat, vgl. Anm. zuII, 22. III, 36/ VIII, 11.