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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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ZU DEN OFFENBARUNGEN S. 148150 317

tigon leiden überheben, des habe dir ein zeichnüsse, daz man uz-wendigez wol siht, daz lent in gnaden sein', wen er ir uzprechcnlichgnad tot;, des der convent innen wart, so kom allewege etwer bintzdem closter von Nürenberg dor zu. die wurden auch etwi vil dergnaden innen (51 b ). do tet er ir kunt, daz wer do von, daz si dovon geporn wer worden, und ert auch ir gepnrt da mit. Umgehehrtbedient sieh auch der begnadete Mensch Gott gegenüber einer Anrede, inder das Verwandscliciftsverhältniss zwischen Gott und der Seele Ausdruckfindet. Zu Weinholds auf die Quelle solcher Anschauungen Bezug neh-menden Auseinandersetzungen a. a. 0. fuge ich noch folgende Stellen.Adelheid von Lindau in Tbss redete zuweilen mit Gott so minniglich,als ob er vor ihr stünde: 'ach, lieber gott, du bist mein vater nndmeine mutter und meine Schwester und mein bruder' (das umgekehrteVerhältnis* Matth. 12, 50 vgl. ME 87, 1/,). In der Villinrjcr Chronik(ed. Glatz, 151. l'ublicalion des Lit. Vereins, die mir schon jetzt durchProfessor von Kellers Güte zugänglich war) wird S. 119 erzählt, Christushabe der Ursula Heiderin (geb. 1-113, gest. 1498), Äbtissin im Bickeu-kloster zu Villingen, folgendes offenbart: Van ich mich dem geist er-zeige in der warheit, dan nent mie+i der mensch vatter und ich denmenschen kind, dan das ist ein kindlich wörk, dass mir der menschklage, was man im thuet und im laits geschieht uf orten, und insolchem muosz ich spülen mit des menschen seel, io eins nach demandern, gleich als ein vatter mit seinem kind, bis dass ich die seelbringe uf ihr Selbsten und sie mir ganz vereinige, darumben gib ichmir selbsten so vüerloy nainen. dan hoiszt sie mich vatter, dan bruetcr,dan gomahol, dan Hebe, wie dan deren underschüttlich vil zue findensein in der heiligen geschril't". Vgl. auch Mystiker 1, 362, 2~>ff.Mcchthild v. Magdeburg 22.

149, 22 du bist min lust, so bin ich din lust vgl. Anm.zu 130, 17.

149, 22/. din wonung ist in mir, so ist min wonung in dir. Vgl.J's. 131, 14. Wackernagel Altd. Fred. 01, 51. 0!)/. Christina Ebner,Ebnersehe Hs. 90 VA. 73": ich won in dir als gimni im golde. Wackcr-uagcl Altd. Fred. 43, 41/. du waist doch wol daz ich diu minno bin,mit der du din wonung hast.

149, 25/ Vgl. 35, 2. 78, 27/

150, 11 der von Schlüssel berg. Konrad von Schlüsselberg in Franken'der treuste Helfer Ludwigs des Baiern wurde von diesem für seineDienste in der Schlacht bei Mühldorf (28 September 1322) mit der Burgund Stadt Markgröningen, einem Reichslehen, womit die Führung derBeichssturmfahne verbunden war, belehnt. 13271330 war Konrad mitauf Ludwigs Bömerzug. 133G bewoy Ludwig selbst Konrad v. Schi,zur Herausgabe von Groningen an den Grafen Ulrich von Würlemberg.Am 14 September 1347 wart der von,Schlüsselberg erborfen mit einer