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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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306 ANMERKUNGEN

ihr Gedanke oder ihre starke Begierde, Lochner 17. Gisela von Unl-kilchen ward bei ihrem Eintritt in Adelhausen mit göttlicher Gnade er-füllt, also daz si zwifelnde wart, ob es von gölte möhte sin, wan sials unlange in geistlichem lebenne was gewesen und weinde und batgot^t, daz er si vor trugenheit behuoto, Chronik der Anna von Mim-eingen ed. .[König 36. Vgl. auch AL 34, Vlff.

90, 4 mins herren an, nach meinem Herren.

90, 11 diu swöster-, diu mir haimlich ist und mir daz gescribonbat, ist Elsbeth Schepaeh, seit 1345 Priorin von Medingen und oft ge-nannt in den Briefen des HoN, vgl. Aum. zu I, 40 und Vorbemerkungzu LXV, besonders aber XL, 61/. die wil wir so gar ain getriiwe hcl-ferin und schriberin haben an unserm lieben kind in got ElszbetSchepaeh.

90, 12/. Vgl. 87, Bf. _

91, 1 und fuor vast mit im selber und es gebürdete sich sehr lebhaft.91, 2—9 Der hier geschilderte Verkehr mit dem Christuskinde zeugt

von feinster Frauenempfindung. An keiner Stelle ihrer Offenbarungentritt die kindliche Naivität Margavethas schöner zu Tage.

91, 10 Es ist zu construieren ain begirde der h. besnidunge.

92, 17 Man muss wol ansetzen der anchze sehw. Subsl. zu demschw. Verb anehzen von ange (Lexer 1, 54 vgl. subst. Inf. anhtzen30, 9) 'wie der ahtze 135, 13 schw. Subst. zu dem schw. Verb ahezen135, 9 (Lexer 1, 18. 506) von ach. In den beiden zuerst angeführtenStellen steht deutlich n.

92, 19 Zur Erklärung von gesuwert (geswert M) von suwern =süren verweist mich, Scherer auf süröuge Lexer 2, 1326, wo in der ausBerthold von liegensburg angeführten Stelle die llss. swereuge und säuräugen bieten, vgl. Mhd. Wb. 2, 452 h . Lexer 2, 1364 unter sweröuge.ME will sagen: die Thräncn jlossen ihr so reichlich, dass sie an solchemTage, wo ihr jene Stössc ans Herz gingen, durch sie blind geworden zusein glaubte. Sie konnte vor Weinen nichts mehr sehen, so entzündetwaren ihre Augen. Nachträglich erfahre ich den Wortlaut der lat.Übersetzung: dolores, queis de die affligenda essem; hier ist also ge-swert als Bart, von swaeren gefasst und möglicherweise hat auch ME so

'gedacht. Die sonstige Sehreibart in M lässt beide Beulungen, geswoertwie ges(u)wert, zu. — Der Königstochter Margarctha von Ungarn wardie Gabe der Thronen in so reichem Masse verliehen, dass ihr die A itgenund Wangen wie vom. Feuer gebrannt schienen, Greilh Die d. Mystik358. Mechthilds von Effich in Untcrlindcn Augen wurden vom Weinenso verdunkelt, dass sie nur mit Mühe in den Büchern zu lesen vermochte,Bez Bibl. ascetica 8, 265.

93, 17/. Zu Adelheid Langmann (25, 3/f.) sprach der Herr 'Au pistmir über denn indort ein mensch nf ertlich on ein mensche, und