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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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ZU DEN OFFENBARUNGEN S. 273G 295

daz liden Jhesu Cristi; die slaft'ent uf sincr brüst, die sugent alle wis-heit und alle warheit dar uz und die verborgen heimlicheit gottes,die allen andern menschen verborgen ist, und soliche warheit da nitvon zuo sprechende ist, als sanctus Paulus sprichet: 'ich habe solicheding gesehen, daz nit zimlich ist dem menschen do von zuo redende'.Vgl. Tauler Ausg. von 1498 Bl. 57"'".

34, 14/ Vgl. 42, 16. 25/ 44, 10/ 107, 17. Wenn Adelheid vonIgelstadt in Engelthal ze chor stunt, so merket man ir wol, wenn sieniht sank, daz sie danne immer mer sprach: 'Jesus Christus, JesusChristus' Büchlein Gl! 17, 28/

34, 16 ich enphant für enphinde ist fehlerhaft. Margaretha wollteerst im Praet. fortfahren, ging dann aber ins Praes. über.

35, 2/ Vgl. 78, 27/ 149, 25/

35, 7_i4 Vgl. 25, 3ff. Gans ähnlich AL 17, Iff. una] ChristimEbner ed. Lochner 13 hericlttet wie bös das essen die Schwestern go-dunckt, es gedeucht mich allweg zu gut.

35, 14/ ich han auch sundern lust zu dem öle, wol weil das OlSymbol der göttlichen Barmherzigkeit ist, wofür Weinhold zu LamprechtsT. Sion 2433 mehrere Belege beibringt, u. a. Thom. Aquin. 3. qu. 72 a. 2gratia vero Spiritus saneti in oleo designatur. Über das Öl des Er-barmens vgl. auch R. Hofmann Das Leben Jesu nach den Apokryphen1851, 429/.

35, 23/. Ich nahm in Folge des Interdictes nicht Schaden an meinemInnern, aber ich musslc doch äusserlich viel entbehren, denn dem Abend-mahl wurde mir selten gespendet. Unser Orden hat sich freilich nie denGeboten des Interdictes gefügt, wie das andere gethan haben, aber dochwurde unser Kloster in regelmässiger Weise nie mit dem Saerament desAltars versehen: man überliess dies vielmehr dem Ermessen und Bedarf-niss jedes einseinen; gestattet tvar es jedem. Mit dem folgenden 30,3//'.ist zu vergleichen 102, 24/, wo ME sich des weiteren hierüber auslässt,vgl. auch XXXIII, 26/ Jm allgemeinen ist daran zu erinnern, dass dasIntcrdict das Abendmahl den Gesunden vorenthielt, vgl. Denifle QE 36,56/ und Arnim, zu XL, 85/ In den Klöstern jedoch konnten die Ordens-leute für sich so ziemlich alles halten wie sonst still und bei ver-schlossenen Thüren.

36, 8/ ich wil dich nimmer gelaussen weder hie noch dort. Ebensoäussert sieh der Herr über Ludwig den Baiern 103, 10/ 148, 4/., vgl.auch 156, 10/ 158, 9/., ferner des Herrn Worte an Christina Ebner:'ich hon mich mit dir vereinet und wil dich nimmer verlazzen' Eb-nersche Lb. 90 IM. 83". Vgl. Aum. zu 73, 25/36, 9/ Vgl. 103, 4/

36, 13 Zu enphieng ich ist aus Z. 18 gross genad n.s. w. als Objectzu ergänzen.