ZU DEN OFPENBAEUNGEN S. 20—27 293
i
verschiedenen Zeiten schriftlich fixiert und dann später bei der Anord-nwng an betreffender Stelle unverändert eingereiht.
24, 15/. so ich des abencz von im schied, als ich dann des nahtesvon im schied. Derartige nachlässige Schreibweise findet sich öfter beiME. In unnützer Wiederholung von Wörtern und Phrasen cxcclliertauch der Verfasser des Meisterbuches, Denifle QF 36, 88/.
25, 20/. din schriber sant Johannes, vgl. Anw. su 22, 8.
26, 16 daz er mich wolt erhörn, also daz ez allin gegend müestinnan werden. Während die Begnadigte selbst vor der Welt die gött-lichen Eingebungen gehefm zu hallen bestrebt ist (vgl. AL 45, 5 mit derAnm. 47, llff.) oder sie doch nur dem vertrautesten Freunde, dem Beich-tiger, mittheilt, will Gott den Ruhm seiner Werke au ihr in (die Weltverkündigen. Dem giebt der Herr Christina Ebner gegenüber^ wiederholtAusdruck, zum Jalwe 1345 (Ebnersche Hs. 90 Bl. 35*): 'ich wil dein leu-munt in vil cristenlanden preiten. mir ist zu eim widerwurf und zu einerminnc und zu eim da.nck für dich', er sprach : Mo ich uf dem ertlich washei mein jungern, do sprach ich zu in: ir wizzet nit waz ich tuen, irwert sein aber noch innen, also tuen ich dir mit dem t'nken (crenken?),daz leut mit dir tuen, si wizzent sein nit, si werdent sein aber nochinnen"; zum Jahre 1340 (Bl. 67 b ,): do man di epistel las von der vi-gilia, do man sang aaa, do sprach unser herre: 'daz sprechstu bil-licher den er (der weissage): daz erst a ist daz, daz ich dich erwclthon vor deiner geburt (68") und daz wunder daz ich hon geton andeiner geburt. daz ander a_ist daz, daz ich dir ein so grozzen leu-munt hon gegeben und dir auch als wol hon geton an allem deimleben, daz dritte a ist daz, daz ich dir ewielichen wil wol tuen, derweissage sprach: ez ist in der tunkein zeit — so bistu nu in der zeitder gnaden"; zum selben Jahre am heiligen Laurentiustage (Bl. 71" =Stuttgarter Hs. Bl. 53"/' si het ein büechlein gemacht von den got-hchen gnaden, die unser herr den swestern in irem closter getan het.do sprach si zu im: 'vil lieber herre, daz büechlein hon ich dir zuein eren gemacht', do antwurt er ir und sprach: 'so hon ich dir einso grozzen leumnnt geben, daz manig heilig ist, von dem man singtnnd list, der nie kein az grozzen leumunt gewan als du"; zum Jahre1350 (Bl. 104'»J.- 'di engel und di heiigen — di lobent mich umb dazwunder daz ich mit dir tuon, dar umb daz ich ein als grozzenschal uz dir gemacht hon. daz tuon ich dor umb, daz (105") mensch-lich gesiebt dor an pruoft'c, daz ich als groz libe zu in han'. Auchder Irmelin von Hat in Engelthal leumunt was groz vor got und vorden leuten Büchlein. Gl! 8, 3:3/
27, 3/ HvN wird hier auf gleiche Stufe mit den Aposteln gestellt,weil er selbst gewissermassen Apostel ist. So sagt auch Galt su ChristinaEbner: 'etlich di habent daz ertlich an gezunt mit iren feurein zungen.