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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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ZU DEN OFFENBARUNGEN S. 313 289

von Herzog Leopold von Österreich entsetzt und der Kaiser musste sichzurückziehen. Er nahm seine Zuflucht nach Lauingen, weilte in Ulmeinige Tage und begab sich dann nach Baiern. Die Augsburger Bürgerhatten eine Zeit lang mit Ludwig Burgau belagert, jedoch nicht ausge-holten. Vgl. Stalin Wirtemb. Gesch. 3, 160/., wo weitere Litteraturangegeben ist; Biezler Gesch. Baierns 2, 357/.

6, 23 Vielleicht ist die Lesart von M guot ein Schreibfehler fürgot in, der sich aus 6, 22 ze guot erklärt.

7, Ajf. Der eilige Bückzug Ludwigs von Burgau nach Lauingen undUlm (Anm. zu 6, 14) mochte auch nach Medingen arbait und unf'ridebringen. Wir dürfen annehmen, dass ME Anfang 1325 Medingen scit-'weise verlicss und zu ihrer Mutier zurückkehrte. Die Erwähnung vonurliug 7, 11 passt gleichfalls am besten auf diese Zeit.

7, 14 Margarethcn wurde eine weltlich swester, Laienschwester indas Elternhaus, wol zur Pflege, mitgegeben; 7, 24 nennt Margaretha sieihre geischliche swester im Gegensatz su ihrer leiblichen, vgl. 7, 21 ge-swistortig.

8, 6/7'. Mit dem hochwürdigsten Heiligthum des Beiclies sind dieBeichsinsignicn gemeint. 1325 wurden K. Ludwig die Beichsinsignicndurch Herzog Leopold von Österreich in Nürnberg überliefert; Ludwigzeigte sich durin öffentlich zu Begensburg und Hess in demselben Jahredie H.eüigthümer dem Volke weisen. Vgl. Chr G von Murr Journal zurKunstgeschichte und zur allgemeinen, Litteratur IG (1788), 364 und des-selben Beschreibung der vornehmsten Merkwürdigkeiten in des HBBeichsfreyen Stadt Nürnberg .... 1778, 188. So lange, den Beichskleinodienkein fester Aufbewahrungsort angewiesen war erst 1424 wurden siefür eine lange Zeit nach Nürnberg übertragen (Deutsche Städteehron. 2,42ff.) werden wir sie stets in der Nähe des Kaisers zu suchen haben.In den Jahren 1325. 1326. 1330 war Ludwig verschiedenlich in derNähe von Medingen (Böhmer Begesten S.432JJ'.); am 21 September undIQOctober 1330 (Böhmer S.75) nahm er von München aus Kloster Me-dingen in seinen besondern Schutz und bestätigte ihm seine Privilegien-Ich vermuthe, dass Margarcl/ias Vision in das Jahr 1330 zu setzen ist.

0, 14/ mir was, ich het hiraelrich uf ertrich vgl. 131, I4ff. 140,12/ 43, 12/ Vgl. AL 7, 22/ herre, laze mich ewielichen pei dir sein,ich ger anders himelriches niht. Seuses Schriften cd. Denifle 1, 18ist das nicht himmelreich, so weisz ich nicht, was himmelreich ist.

10, 23//'. Zu der 2, 17. 5, 21. 10, 18 genannten Schicester und derLaienschwester 7, 14. 24 gesellt sich nun eine dritte.

11, 11 15 August 1331?11, 12 25 Februar 1332?

13, 2ff. Ähnliches wird von Schwester Elsbeth Heimburg in St Katha-rinenthal bei Dicssenhofeu und der Königstochter Margaretha von UngarnStrauch, Margaretha Ebner. 19