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2 (1853) L - Z
Entstehung
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668
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668 GRAFEN V. U. ZD WESTERHOLT.

Grafeil v. u. zu Westerliolt.

$reu£ett uub Magern.

Besitz der Grafen zu Westerliolt und Gysenberg: in der Provinz Westphalen und in derRheinprovinz: die Güter Berge, Oberhausen, Hardenstein etc.; Schloss Arensfels,Burg Schwensbell; die Herrschaft Westerliolt, der Rittersitz Gvsenberg; SchlossStein im Grossherzogthum Baden etc.

Wappen der Reichs- und Burggrafen zu Westerliolt und Gysenberg, nachdem Diplome v. 27. Juli 1779: Schild quadrirt mit Mittelschild. Mittelschild qua-drirt; l und 4 von Schwarz und Silber der Länge nach und zweimal quergetheilt,sechs Plätze mit gewechselten Tincturen (Westerholt); 2 und 3 in Roth der Kopfeines silbernen Mauerbrechers mit drei blauen, im Winkel gesetzten Nägeln (Lembeck).1 und 4 drei linksgekehrte, neben einander gestellte, nach Einigen gestümmelte,schwarze Amseln (Gysenberg); 2 und 3 in Schwarz ein goldenes, stehendes Kreuz(Raitz v. Raitz). Ueber der Grafenkrone erheben sich vier Helme, von welchennur der dritte gekrönt ist. Der rechte Hehn trägt auf einem gold-schwarzen Wulstezwei grünende Sträucher mit Maiglöckchen (gysenbergscher Helm, eigentlich fünf Mai -rglöckchen an Stielen); der zweite auf schwarz-silbernem Wulste einen einwärtsgekehrten,sitzenden, silbernen Schwan mit ausgebreiteten Flügeln, von denen der rechte vonSchwarz, Silber und Schwarz, der linke von Silber, Schwarz und Silber quergetheiltist (westerholtscher Helm); der dritte einen offenen Adlersflug, dessen rechterFlügel silbern, der linke roth ist (lembeckscher Helm), und der linke Helm deneinwärtssehenden Kopf und Hals eines schwarzen Steinbocks (nach Anderen einesOchsen) mit goldenen Hörnern (raitzscher Helm). Die Decken des rechten undzweiten Helmes sind silbern und schwarz, die des dritten roth und silbern unddie des linken schwarz und golden, und den Schild halten zwei einwärtssehende,silberne Schwäne.

Wappen der Grafen v. Westerliolt nach dem Diplome v. 22. Sept. 1790:Schild von Schwarz und Silber der Länge nach und zweimal mit gewechseltenTincturen quergetheilt, ohne Bild, also von sechs Plätzen. Ueber der Grafenkronesteht ein Helm mit einem von Schwarz und Silber gestreiften Wulste, über welchemlinksgekehrt und aufwachsend ein natürlicher Schwan zwischen einem, nach denFarben des Schildes gelheilten, offenen Adlersfluge sitzt. Die Helmdecken sindschwarz und silbern, und den Schild halten zwei auswärtssehende Schwäne vonnatürlicher Farbe mit ausgebreiteten Flügeln.

Sehr alte westphälische Adels-Familie, deren Stammhaus, die nochjetzt dem Geschlechte zugehörige Burg Westerliolt, in der Herrschaft