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GRAFEN V. URSENBECK.
schlecht vom Kaiser Ferdinand II. 11. Febr. 1632 verliehen. Bei demErlöschen der letzten Linie gelangten Namen und Wappen an das Marquis-geschlecht Massimo (Massimi). Als letzten Grafen v. Ursenbeck nenntImbof (Manlissa de procer. aul. caesar. Leopoldinae CVIII.) den Sobn desGrafen Georg Bernhard aus der Ehe mit Anna Barbara Gräfin v. Liech-tenstein, Christoph David , welcher von seiner Gemahlin, einer Freiinv. Jöslelsbcrg, keine Nachkommen hatte. Name und Wappen gingen dahermittelst Bestätigung und Erhebung in den Reichsgrafenstand vom-KaiserLeopold I. 17. Sept. 1698, wie Krebel (1790, II. S. 278) angiebl,auf den Sohn der Schwester Christoph Davids, Maria Anna Gräfinv. Ursenbeck, verm. mit Alexander Marquis v. Massimo, auf ChristophMarquis v. Massimo über, welcher den Ursenbeckschen Stamm fort-pflanzte. Wie übrigens über diese Adoption sehr verschiedene Angabensich vorfinden, — es soll z. B. dieselbe schon von dem mütterlichen Gross-vater, welcher, Inihofs Bestimmung entgegen, Franz Bernhard genannLwird, erfolgt sein, — so wird auch der Name des Adoplirten von EinigenFranz Christoph Ferdinand aufgeführt. Der ältere Sohn des Letzteren,Joseph, wurde, nach Krebel, 1735 mit dem Erh-Slahelmeisler-Amlbelehnt, und desselben Bruderssohn, Franz Anton , lebte 1790, nochunvermählt, als einziger der neuen Linie des Geschlechts. Später fielin genealogischen Werken die Familie ganz aus. Franz Anton hat sichnach 1790 vermählt, und die jetzigen Grafen v. Ursenbeck sind dieSöhne desselben.
Das jetzige Haupt der Familie ist:
FERDINAND Graf v. Ursenbeck-Massimo, geh. 1794, k. k. Haupt-mann in d. A., und der Bruder desselbcu ist: Graf Hugo , geh. 1S02,k. k. Hauptmann in d. A. Die beiden Schwestern sind: Gräfin Henriette,Stiftsdame zu Klagenfurt, und Gräfin Maria.