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und ein Abkömmling des Geschlechts, Michael v. TVailleur, 1(160, Ahn-herr der in Deutschland noch bestehenden Linien und Urvater des inBruchsal 1825 verstorbenen Chevalier und späteren Grafen JohannAndreas, besass in den Niederlanden beträchtliche Güter und den Braune-berg an der Mosel, welche die Nachkommen in Folge der Zeitverhält-nisse verloren. Aus dem Lothringer Aste zeichnete sich ein Abkömmlingdurch seine Wissenschaft und Fähigkeiten an dem herz, lothring. Hofeaus, und ein Sohn Michaels starb ledig im Gerüche der Heiligkeit. InDeutschland lebten von der Lothringer Linie zu Anfang dieses Jahr-hunderts noch vier männliche Abkömmlinge von Michael, von welchender Aelteste, Conrad Joseph, geh. 1750, Sliftsherr, ehelos starb. Diedrei anderen aber, Johann Andreas , geb. 1752, Carl Theodor , geh.1756, und Jacob Georg, geb. 1 758, bildeten drei deutsche Linien undhinterliessen mehrere Kinder. Johann Andreas — Geschlechtsältestervon den drei letzteren und VaLer des noch lebenden Grafen Ferdinand— welcher in k. k. österreichischen Diensten in den 1790 er JahrenOhrist-Lieutenant im General-Quartiermeister-Stabe, dann Eigenthümerder Salinen zu Bruchsal und Erb-Lehenslräger der fürstlich leiningschenSaline zu Mossbach und Grundherr zu Heilsperg im GrossherzoglhumBaden war — ein Mann, welcher sich durch seine gründlichen Wissen-schaften als Ingenieur und SLrateg sehr auszeichnete und sich grosseVerdienste erwarb, auch durch seine literarischen Arbeiten bekannt ist —pflanzte die ältere, später gräfliche Linie fort und hinterliess einen Sohn(s. unlen) und drei Töchter: Antonia Maria Anna Philippina Freifrauv. Göler von und zu Ravenspurg und Sulzfeld, geschieden, Amalia Chri-sline Caroline, verm. mit Freiherrn v. Glaubitz, grossherz. bad. Obrist-Lieutenanl und Commandern- des 3. Dragoner-Regiments, und MariePhilippine Caroline Auguste Valerie, verm. mit dem grossherz. badischenArlillerie-Obrist-Lieutcnant Philipp v. Faber. — Johann Andreas nahmim Jahre 1824, als er zur gräflichen Würde für sich und seine Nach-kommen gelangle, den früher geführten Beinamen „Brauneberg" wiederan. Das Rittergut Heilsperg mit den Ortschaften Gottmauingen undEbringen verkauften 1829 seine Erben an Se. königl. Hoheit den ver-ewigten Grossherzog Ludwig von Baden. — Carl Theodor , Gründer derzweiten, ritterlichen, Linie, hinterliess drei Söhne und zwei Töchter, vonwelchen der älteste Sohn k. russ. General-Major, der mittlere gestorbenund der jüngste k. bayer. Forstmeister ist, und Jacob Georg erzeugtenur drei Töchter aus zwei Ehen.
In der Gegenwart besteht mithin das gräfliche und adelige Geschlechtv. Traitteur aus der älteren oder Andreasschen, oder Johannschen Linie,welche die Grafenwürde trägt, und aus zwei jüngeren Linien, der Theo-dorschen und Jacobschen, welche die Rilterwiirdc führen; alle dreibekennen sich zur römisch-katholischen Kirche. Die frühere nieder-ländisch veldenzsche Linie ist vor mehr als hundert Jahren erloschen.
Von den jetzt in Deutschland noch blühenden Linien kömmt hierzunächst in Betracht die gräfliche ältere Linie, und der einzige männ-liche Sprosse derselben ist: