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2 (1853) L - Z
Entstehung
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GRAFEN V. TADFFK1RCIIEN.

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vom Könige Friedrich Wilhelm III. 5. Aug. 1791 zuerst zum Grafenv. Tauentzien erhoben, 1793 zum königlichen Flilgeladjutanten er-nannt und zu diplomatischen Sendungen vielfach verwendet. Nach demlilsiter Frieden zum General-Lieutenant befördert, nahm derselbe an denBefreiungskriegen von 18131815 so entscheidenden und ruhmvollenAntheil, und zwar namentlich an den Schlachten bei Gross-Beeren undDennewitz, so wie an den Einnahmen von Torgau, Wittenberg undMagdeburg, dass er 3. Juni 1814 den Beinamen: v. Wittenberg undeine Vermehrung des gräflichen Wappens erhielt fs. oben). Aus derersten Ehe mit der Tochter des Kammerherrn v. Marschall stammt eineTochter; aus der zweiten mit Fräulein v. Almstedt, gest. 1840, lebtein Solln, Heinrich Friedrich Bogislaus.

Die lebenden Glieder der gräflichen Familie sind sonach:

Heinrich Friedrich BOGISLAUS Graf Tauentzien v. Wittenberg, geb.10. Juli 1789, k. preuss. General-Major der Cavallerie a. D. DieSchwester desselben ist Gräfin Lisinka, geh. 1785, Wittwe seit 29. Jan.1838 von Gustav Georg Leopold Grafen v. Hacke, k. preuss. General-Lieutenant und erstem Commandanten von Magdeburg.

Besitz der Gutlenhurg-Englburger Linie: in Bayern die. -Herrschaften Engiburg und TiIl-lingen , und in Ober-Oesterreich Kalzenberg etc. Besitz der Linie zu Ybiii: dieHerrschaften Lichtenau, Kleeberg und Yhm etc.

Wappen der Guttenburg-Engiburg,er Linie: quadrirter Schild mit Mittel-schild. Im quergetheilten Mittelschilde oben in Roth ein silberner Pfahl, untenBlau, ohne Bild (Stammwappen). 1 und 4 in Silber 6 (vom Fuss auf 3, 2 und 1)äufeinandergesetzte schwätze Quadersteine (Hohen - und Schwarzenstein); 2 und 3in Roth drei schrägreehtsgelegte silberne Rosen (Maulhner und von dieser Familie-in das schwarzensteinsche Wappen übergegangen). Ueber dem Schilde stehen dreigekrönte Helme. Der rechte Helm trägt die sechs Quadersteine des t. und 4.Feldes zwischen einem offenen silbernen Adlersfluge (schwarzensteinscher Helm);auf dem mittleren Helme liegt ein rotlies Kissen, mit silbernen Quasten, auf wel-

Grafen v. Tanffkirchen.

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Ii.

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