grafen ü. herren v. stubenberg.
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Grafen 11. Herren v. Stubenberg.
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Besitz: die Herrschaften Oberkapfenberg und Wieden ; die, IleiTscliaften Gulleiihere. Smbeggund Mureg 1 in Steiermark lind Szeltelyhid in Ungarn.
Wappen : im schwarzen Schilde ein gestürzter, silberner Anker mit einemdurch dessen unten befindlichen Hing gezogenen güldenen Seil, oder vielmehreinem Haarzapf. Ueber der Grafenkrone, welche meist nicht geführt wird, erhebtsich ein gekrönter Helm, auf welchem sechs Straussenfedern stehen. Die dreirechlswehenden sind schwarz, die drei linkswehenden silbern. Die Hclmdeckensind schwarz und silbern. — Im Wappenbuche der durchlauchtigen Welt (III. 3S9)ist der Schild durch ein iiher denselben gelegtes silbernes Kreuz quadrirt. 1 und4 in Schwarz ein schwebender, silberner Anker; '2 und 3 in Gold ein silberner,linksgekehrter Fisch mit in die Hübe gerichtetem und nach links gekrümmtemSchwänze. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte trägt sechsStraussenfedern, von welchen die drei zur Hechten schwarz, die zur Linken goldensind, und der linke fünf Straussenfedern von Silber und Schwarz wechselnd. DieDecken des rechten Helmes sind schwarz und golden, die des linken schwarz undsilbern. Auch in Bartschens Wappenbuche findet sich ein quadrirler Schild, dochist der Anker mit dem Haarzopf versehen, das über den Schild gelegte Kreuz findetsich nicht, auch trägt der linke Helm sechs Federn, die drei rechten golden, diedrei linken schwarz. Das Wappenhild im 2. und 3. Felde der Abbildung in Bart-schens Wappenbuche nennt v. Meding einen sehr langen, goldenen Wurm, welcherin die völlige Gestalt der Zahl 9 gelegt ist. — Wahrscheinlich ist dies das Wappender erloschenen Linie zu Wurmberg.
Eins der ältesten Geschlechter der österreichischen Monarchie undwohl das älteste eingeborene des Herzogthums Steiermark. Der ur-sprüngliche. Stammsitz desselben war die Burg Stubenberg, unweit Seislrilzim grätzer Kreise, und der spätere Stammsitz wurde Ober-Kapfenbergim Mitrzthal im brucker Kreise, welche letztere Ilurg 1197 Wiilfiingv. Knpfcnberg an die Stukenborg vererbte. Die ältesten Ahnherren desGeschlechts reichen in die Zeit hinein, in welcher Adel und Abstammungdurch Urkunden nicht zu erweisen sind. Urkundlich erscheint zuerstW ülfling um das Jahr 1000, und derselbe, vermählt mit Agnes Gräfinv. Achsperg, ist der älteste sichere und allgemeine Stammvater allerSluhenberge. Noch jetzt wird im Archive zu Ober-Kapfenberg WillflingsRüstung und das silberne Behältniss gezeigt, in welchem derselbe denblonden Haarzopf seiner Gemahlin beständig am Helme trug, und diesen