grafen v. stralun'iikim.
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und mit demselben langt die ununterbrochene Stammreihe an. Derälteste Sobn desselben, Michael Veit , bekleidete eine der vornehmstenStellen am k. schwed. Kammergerichle zu Wismar, und erhielt, seinerVerdienste wegen, den schwedischen Freiherrenstand, und „sein" Enkel(geht dieses „sein" auf Michael Veit oder auf Veit?), Henning , gest.15. Sept. 1731, wurde vom König Carl XII. von Schweden 1699 alsausserord. Gesandter an den kaiserlichen llof geschickt und machte sichso verdient und bekannt, dass Kaiser Joseph 1. denselben 1706 zumReichsgrafen erhob, mit der Grafschaft "Limburg belehnte und zumReichs-Ober-Jägermeister ernannte. Doch gestaltete König Carl XII. dieAnnahme dieser Auszeichnungen nicht, wohl aber ernannte derselbe denFreiherrn Henning 1710 zum General-Gouverneur des HerzogthumsZweibrücken. Aus der ersten Ehe mit Nicolea Calharina Veronica Freiinv. Stackelberg, einer reichen Erbtochter, enlspross die freiherrliche Linie,welche, fortgepflanzt durch den zweiten Sobn, August, kurbraunschw.General-Major, und den Sobn desselben, Adolph, kurbraunschw. Ober-Forstmeister, in Hannover blüht. Nachdem sich Freiherr Henning inzweiler Ehe mit Sophie Elisabeth Gräfin v. Wasaburg (Wasaborg) ver-mählt hatte, kaufte derselbe die Herrschaft Fohrbach in Lothringen,welche vom Herzog Leopold I. von Lothringen zur Grafschaft erhobenwurde, während er selbst, in Betracht der ihm vom Kaiser Joseph 1.zugedachten Ehren, zum Grafen v. Fohrbach erhoben und 20. Febr.1720 mit einem Grafenbriefe für sich und seine Nachkommen versehenwurde. Die Kinder aus zweiter Ehe führten den Grafenlitel und denBeinamen: Wasaburg, letzteren mit Genehmigung des schwedischen Senats,um sich, wegen der im westphälischen Frieden der Familie Wasaburgzuerkannten Entschädigung wegen Osnabrück etc., von den Kindern derersten Ehe zu unterscheiden. (Was die Familie Wasaburg anlangt, soerkannte dieselbe des Königs Gustav Adolph von Schweden natürlichenSohn, Gustav Guslavson, gest. 1653, als Ahnherrn. Derselbe war von1634 bis zum westphälischen Frieden 1648 Bischof zu Osnabrück, undhinlerliess aus der Ehe mit Anna Sophia Gräfin v. Wied, gest. 1694,einen Sohn, Gustav Adolph, den ersten Grafen v. Wasaburg, so genanntvon der Stadl Wasenburg in Liefland, welcher, vermählt mit AngelicaCalharina Gräfin v. Leiningen-Westerburg, Vater von sechzehn Kindernwurde, zu welchen Gräfin Sophie Elisabeth gehörte. Etwaige Nach-kommen von den drei den Namen nach bekannten Söhnen Hessen sichnicht auffinden). Der das Geschlecht fortpflanzende Sohn Hennings warGraf Gustav Henning , gest. 9. Jan. 17S7, k. franz. General-Lieutenant,verm. mit Carolina Freiin v. Esebeck, und von demselben stammten zweiSöhne: Graf Gustav Heinrich , geb. 3. Nov. 1766, gest. 29. Aug. 1818,k. bayer. Kämmerer und Major ä la suite, verm. mit Barbara Sophiav. Miliern, und Graf Carl August , geb. 12. Ort. 1780, gest. 26. Mai1842, k. franz. Oberst a. D. Die Witlwe desselben ist Auguste CarolineGräfin v. Lewenhaupt. — In Bezug auf die oben erwähnten MichaelVeit und Henning muss noch erwähnt werden, dass Freiherr v. d. Knese-beck (S. 275), ein sehr zu beachtender Schriftsteller, den Michael Veit,