326 GRAFEN V. SARIS.
Grafen v. Salis.
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Besitz der Linie Salis-Zizers: das vom Freiherrn Johann Rudolph gestiftete Fidei-Conamisszu Zizers; Besitz der Linie Salis-Soglio: Dawley Lodge, Garlton Gardens eic. inEngland, und das SchlossRoltebv-Hali in Irland; die GüterMonsiein und die Schlös-ser Sulzberg und Rondo in der Schweiz; Besitz der Linie Salis-Seewis: die Schlös-ser im Bothmer, zu Seewis etc. in der Schweiz.
Wappen der Linie Salis-Zizers: quadrirter Schild; 1 und 4 in Guld eingrüner, entwurzelter Weiden- oder Sahlenbaum; 2 und 3 von Roth und Silbersechsmal der Länge nach gestreift (die gesammten Felder sind dem Stammwappen:qüefgetheilter Schild; oben in Gold ein griincr, entwurzelter Weiden- oder Sah-lenbaum, unten von Roth und Silber sechsmal der Länge nach gestreift, entnom-men). Ueber der Grafenkrone erhebt sich ein gekrönter Helm, welcher eine wach-sende, vorwärtssehende, nackte und geflügelte Jungfrau trägt. Dieselbe hat einegoldene Krone auf dem I-Iaupte und der rechte, den Arm vertretende Flügel ist sil-bern, der linke roth (Helm des Stammwappens). Die Helmdecken sind roth undsilbern, und die Devise ist: Pro fructibus arma.
Wappen der Linie Salis-Soglio: quadrirter Schild mit Mittelschild. DerMittelschild enthält das beschriebene Stammwappen. 1 und 4 in Gold ein schwar-zer Adler; 2 und 3 in Blau drei silberne, wellenförmig gezogene, linke Schräg-balken, und vor denselben ein goldener Löwe mit gezücktem Schwert in der rech-ten Vorderpranke. Die Helme, mit Ausschluss des zum Stammwappen gehörigen,sind nicht genau aufzufinden.
Das Wappenbuch der österreichischen Monarchie giebt als Wappen der Frei-herren v. Salis (XIV, 92) nachstehendes an: Schild quergetheilt; oben in Goldauf nichtlingirtcm Boden ein Weidenhaum; unten in Silber drei rollte Pfähle;wohl falsch. Uebcr der öperligen Krone stehen drei gekrönte Helme. Der rechteträgt einen rothgekleideten bärtigen Mannesrumpf mit weissem Kragen und silber-ner, roth aufgeschlagener Mütze; der mittlere einen rechtssehenden schwarzenAdler, und der linke einen einwärts gekehrten silbernen Spitzhut mit rothem Auf-schlage. Der Hut ist mit drei rothen schrägrechten Streifen bezeichnet und trägtan der Spitze fünf Straussenfedern, wechselnd silbern und roth. Die Hclmdcckcnsind rechts grün und golden, links roth und silbern, und den Schild halten zweivorwärtssehende, mit Laub umgürtete wilde Männer, welche mit der freien Handeine Keule zwischen den Beinen auf den Boden stemmen. In demselben Werke(XIX, 41) findet sich das Wappen der Freiherren v. Salis-Soglio. Schild und Helm