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2 (1853) L - Z
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grafen v. pfaffenhoffrn.

Grafen v. Pfaffenlioffen.

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Besitz; Schloss und Gut Gobenzlberg in Niederästerreich; die Insel Obenverth in derRheinprovinz.

Wappen: im goldenen Schilde ein reclitsgelfelirter, schwarz bekleidelorPriester, welcher in den Händen ein offenes silbernes Buch hält. Auf der Graferi-krone erhellt sich ein Helm, aus welchem der Priester des Schildes mit dem Bucheaufwächst. Die Helmdecken sind schwarz und golden. Nach einigen Angabenträgt der Priester über der schwarzen Kleidung einen silbernen Ueberwurf. DasWappenbuch der österr. Monarchie (VIII. 9) stellt auf grünem Boden einen vor-wärtssehenden Priester dar, welcher in der rechten Hand ein Buch hält, die linke aberauf die Brust legt. Den Schild deckt nur die Grafenkrone.

Ursprung und Abstammung dieser gräflichen Familie, welche dasneue preuss. Adelslexicon (V., 362) unter dem Namen:Pfaff v. Pfaffen-hofen, die Grafen und die Freiherren" aufführt, lassen sich in denbekannten Quellen nicht auffinden, und so mochte denn die Familie,im Interesse der Genealogie, Näheres mitlheilen.

Die jetzigen Glieder des Geschlechts stammen von Simon GeorgFreiherrn Pfaff v. Pfaffenlioffen, gest. 1784, verm. mit Magdalena MariaVictoria Bourdel v. Bayard, gest. 13. Sept. 1773. Aus dieser Eheentsprossen zwei Söhne: Graf Franz Simon , geh. 13. Ilec. 1753, gest.8. April 1840, Sliftsherr zu Ltlttich und Herr der Herrschaften Reissen-berg und Rothenhaus in Oesterreich, und Graf Joseph Dominik , geh.31. Juli 1762, gest. 5. Febr. 1845, verm. 31. Juli 1792 mit IlonorieCatliarina de l'Anglois, gest. 1798. Aus dieser Ehe stammt das jetzigeHaupt der Familie:

Graf FRANZ Simon , geb. 27. Oct. 1797, grossherzogl. badischerKammerherr, Malteser-Ehrenrilter und Herr der oben angeführten Be-sitzungen. Die Schwester desselben, Gräfin Vicloria, geh. 4. Sept. 1794,Canonissin des St. Annenstifles zu München, vermählte sich 21. Nov.1827 mit Felix v. Bournel.