GRAFEN V. NOSTITZ.
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Grafen v. Nostitz.
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Besitz der Linie zu Rokitnitz: die Fideicommisshcrrschaft Plan und Gottschau und dieAilodiallicrrsciiaR Rokitnilz in Böhmen; die Lobriser Güter und die Güter Stein-seifersdorf in Nieder-Schlesien. — Besitz der Linie zu Rieneck: die Fidcicommiss-herrschaR Falkenau mit den Aliodiaigütern Perglas, Schaben und Steinbach; dieFideicommisslterrschaR Heinrichsgrün und die AilodialherrschaR Graslitz; dieFideiconimissiierrschaft Tscitoebau; die Ailodialherrschafl Stirzim mit den GüternLojowitz und Gross-Popowilz; die Ailodialherrschafl Pakomierzitz. — Die Allodialherrschaft Thürmitz mit dem Lebnsgute Prödlitz und die Alioiiialhcrrschafl Czernosekmit Libochowatt in Bölunen. —Besitz der schlesischen Linie; die HerrschaftZobten.
Wappen: quadrirter Schild. 1 in Rlau zwei aufgerichtete, mit den Spitzenvon einander oder auswärtsgekehrte fünf- oder sechs-, auch achtmal von Roth undSilber quer und einmal der Länge nach mit abwechselnden Tincturen getheilteElephantenzähne (Stammwappen), welche auf einem goldenen, mit den Spitzen auf-wärtsgekehrten Halbmonde ruhen. 2 in Silber ein die Sachsen einwärtskehrenderschwarzer, mit einem silbernen Querbalken belegter Adlersfliigel. Das 3. silberneund 4. blaue Feld sind in der Mitte mit einem Anker belegt, dessen rechter Hakenim 3. Felde blau, der linke im 4. Felde golden ist, und dessen, der Länge nachmit gewechselten Tincturen, halb bläuer, halb goldener Schaft bis in die beidenoberen Felder senkrecht hinaufsteigt. Heber der Grafenkrone stehen zwei gekrönteHelme; der rechte Ilclm trägt einwärtsgekehrt den mit einem silbernen Querbalkenbelegten schwarzen Adlersflijgel des 2. Feldes, und der linke Hehn zwischen zwei,wie die Elephantenzähne im t. Felde, getheilten Büffelshörnern drei Slraussen-federn, blau, silbern, blau. Die Helmdecken sind rechts schwarz und silbern, linksblau und silbern.
Die Linie zu Rieneck führt überdies noch einen geklönten, rothen Miltel-scliild mit drei goldenen Querbalken und einen dritten, die mittlere Stelle ein-nehmenden gekrönten Helm, aus welchem ein rechtssehender, silberner Schwanhervorbricht. Die Decken sind rechts schwarz und silbern, links blau und silbern.In Tyroffs N. A. Wappen-Werke (II. 881 ist der schwarze Flügel im 2. Felde undauf dem rechten Helme mit einem goldenen Querbalken belegt, und im Wappen-buche der preussiseben Monarchie eben so abgebildet; doch geben die älteren Ab-bildungen des freiherrlichen und gräflichen Wappens einen silbernen Querbalken an.Anstatt der quergetheilten Elephantenzähne und Büffelsbörner giebt das Wappen-buch der durchlauchtigen Welt diese Wappcnbilder von Roth und Silber geneckt.— Das oben abgebildete und zuerst beschriebene Wappen führten schon, dochohne die 9 perlige Krone, die Freiherren v. Nostitz nach dem Diplome vom 18. MaiII. 11