GRAFEN V. LUXBURG,
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einzige hinterlassene Solln war Graf Friedrich Wilhelm Ludwig August,geb. 7. Jan. 1792, gest. 16. Dec. 1847, k. preuss. Major, und von1834—1837 Minister-Resident am k. grieeb. Hofe, verm. 27. Mai 1818mit Maria, Tochter des Lords Giflord und der Marquise v. Landsdowne,geb. 29. Nov. 1798. Aus dieser Ehe stammt, neben fünf Schwestern,das jetzige Haupt der Familie:
Graf F1UEDRI6H Ernst Carl Spiridion, geb. 26. Mai 1820, k.preuss. Lieutenant.
Grafen v. Lnxbnrg.
(Euangeüfrl). £3agcnt.
Wappen: Schild durch ein breites; silbernes Andreaskreuz schrägquadrirtmit Mittclschild. Im griinen Mittelschild auf grünem Rasen ein auf den Hinterfüssensitzender, rechts- und vorwärtssehender Luchs von natürlicher Farbe. Von demdurch das Andreaskreuz schrägquadrirten Schilde sind der Ober- und Unterwinkelroth, die Winkel aber auf beiden Seiten blau. Der rechte Schrägbalken desAndreaskreuzes ist mit sechs braunen, mit goldenen Ringen beschlagenen, mit denMundstücken unter sich gekehrten Hüfthörnern so belegt, dass drei sich oberhalb,drei unterhalb des .Mittelschildes finden. Auf dieselbe Weise ist der linke Schräg-balken des Kreuzes mit sechs befiederten, silbernen Pfeilen belegt, welche dieSpitzen aufwärts kehren und blaue Federn haben. Auf dem Schilde stehen überder Grafenkrone zwei gekrönte Helme. Auf dem rechten Helme sitzt der Luchsdes Milteischildes ein- und vorwärtssehend, und der linke Hehn trägt einen, dieSachsen einwärtskehrenden Adlersflügel, welcher durch einen silbernen, schräg-rechten Balken getheilt ist, auf dem ein aufwärts sich kehrender, blau befiedertersilberner Pfeil liegt. Der Flügel selbst ist oberhalb des schrägrechten Balkensroth, unterhalb aber blau. Die Helmdecken sind rechts blau und silbern, linksroth und silbern, und den Schild halten zwei aus- und vorwärtssehende Luchse vonnatürlicher Farbe.
Sehr angesehenes, jetzt gräfliches Geschlecht in Bayern, iiher dessenUrsprung und weitere Abslammung genaue Nachrichten wohl fehlen.