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GRAFEN V. LUSI.
liafLes nichl aufzufinden. Da in einem Artikel über die Familie Ltitzow(Neues preuss. Adels-Lexicon, III. 499 — 503), welcher sonst aus sehrguter Quelle geflossen zu sein scheint und der Beachtung daher werth ist,als erste Gemahlin des Grafen Johann Nepomuk Gottfried: Caroline Gräfinv. Sternberg, als zweite aber Antonie Gräfin v. Czernin aufgeführt ist,welche letztere Angahe sich nach Obigem nichl bestätigt, so ist viel-leicht Caroline Gräfin v. Sternberg die zweite Gemahlin gewesen, vonwelcher die Grafen Ludwig und Johann stammen.
Grafen v. Lusi.
©uangdtfd). jdreufien.
Wappen: Schild der Länge nach gcthcilt; rechts in Blau ein silberner,6eckiger Stern, links in Silber ein einwärtssehender, gekrönter, blauer Löwe. lieberder Grafenkrone erhebt sich ein gekrönter Helm, aus welchem der Löwe der linkenHälfte des Schildes aufwächst. Die Helmdecken sind blau und silbern.
Die Grafen v. Litsi stammen aus einer Familie, welche schon im13. Jahrhundert in Griechenland und Albanien blühte. Später hattesich ein Zweig derselben auf Cephalonia, einer der jetzt unter demSchulze Grosshrilanniens stehenden jonischen Inseln, niedergelassen unddaselbst das feste, gegenwärtig noch stehende Schloss Lusi erbaut. Ausdiesem cephalonischen Zweige wandte sich S piridion Graf v. Lusi 1772nach Preussen, erhielt im genannten Jahre die Anerkennung des ihmzustehenden Grafentitels und wurde als Offizier in einem Freicorps an-gestellt. Nach Auflösung des letzteren wurde er als Gesandter nachLondon gesendet. Als solcher verschaffte er dem preussischen Handelwesentliche Vortheile, und setzte durch energische Thätigkeit durch,was die Vorgänger nicht erreicht hatten. Auch auf einer späterenSendung nach Petersburg rechtfertigte derselbe ganz das vom KönigFriedrich 11. in ihn gesetzte Vertrauen. Er verblieb im activen Militair—dienst und starb 1. Sept. 1815 als k. preuss. General-Lieutenant. Der