LXXVI HEINRICHS BILDUNG
Herzen gesprochen, erhalteten und verbleichten wie die ab-gebrochenen Rosen, sobald sie auf todtes Pergament hämenund sonderlich in deutscher Sprache (Ausg. von Denifle 1,309). Mit Gelehrsamheit prunkt Heinrich nicht: ausserbiblischen Citaten, die er gerne paraphrasiert, nennt er nurGregor (XLVII, 8. XL VIII, 35) und Augustin (LI, 25.LXV, 4. LXVIII, 40?) und, wenn LXVIII ivirhlich von ihmverfasst ist, den heiligen Ansclm. Mechthild von Magde-burg, der er XL VI, 38//. XLVIII, 20//. (vgl. auch S. XXIAnm.) grössere Stellen entlehnt, hat ihn auch sonst viel-leicht hie und da im Ausdruck beeinflusst (Anm. zu XLVIII,31); ausserdem beruft er sich gern auf Aussagen und Er-lebnisse anderer Gottesfreunde (XIII, 50/f. XXXIII, 63/f.XXXVIII, Abff.? XLIV, 3. 32. XLVIII, 44//'.). Vgl. nochAnm. su XXXIII, 35#.