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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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XL HEINRICHS VIELSEITIGE BEZIEHUNGEN

Mastern Ober- und Niederschönenfeld und Zimmern; inletzterem lebten drei Töchter der Ofim Friclcin als Nonnenund Ellin von Krailsheim, über deren wunderbares, erleuch-tetes Leben uns Heinrich berichtet (XVI). In Engelthalwar es Christina Ebner, mit der er brieflich verkehrte undbei der er in späteren Jahren einmal längere Zeit sich auf-hielt. Audi im Frauenkloster zur Klause in Höchstädt so-wie im Bencdictinernonnenlclostcr Hohcnwart zwischen Augs-burg und Ingolstadt scheint Heinrich persönlich bekanntgewesen zu sein.

Ein besonders häufiger Gast aber toar er bei den Do-minikanerinnen von Maria Medingen, denen er oft Messe lasund das Abendmahl reichte. Wenn hier Margaretha Ebnerals nächste Geistesverwandte seine vertrauteste FreundinWurde, so verstand er es gleichfalls, ihre Mitschivcsterndauernd an sich zu fesseln. Elsbeth Schepach, Scharnstettenund Hochstetten — aus letzterem den Donauwörther Ebnemverwandten Geschlechte waren vermutlich zwei Frauen inMedingen, unter ihnen Katharina, Margarethas Muhme —sind die Namen, die am häufigsten erscheinen, und gross ist,ganz abgesehen von vielen andern zu den verschiedenstenZwecken erwähnten Namen, die Zahl derer, für die Heinrichsonst noch in seinen Briefen stets einen herzlichen Gruss,eine warme Empfehlung, eine freundliche Fürbitte bei Mar-garetha, ein theilnehmcndcs Wort, selbst eine aufmerksameGabe bereit hat. Da ist die alte Priorin von MedingenMargaretha von Augsburg, der Heinrich ein gemaltes Com-muniongebet übersendet; da sind die Medinger Nonnen Wi-marin, Velmanin, die Novize Elsbeth, Jutze, Sophia, fernerBete (die wegelerin?), Mye und die Klausnerinnen von Me-dingen und Höchstädt; der Schulmeister (XIII, 80) sowie derJungmeister von Medingen, Heinrichs lieber Schüler undFreund, und der frühere Medinger Lesemeister (IX, 46),Bruder Ulrich (den wolt ich geren ze fried seins hertzenbringen IV, 79), der Schüler (der kan mein lieb schuler wolgeleren mit zuliten XIV, 4Qf.), der Althöner, dem Heinrich