HANDSCHRIFTENVERHÄLTNISS XXIX
77, 1. 78, 17. 81, 1. 11. 22. 95, 13. 103, 18. 107, 20.115, 1. 117, 16. 19. 125, 1. 126, 6. 140, 26. 141,14. 149,7- 19. 152, 23. 154, 7. 155, 15. 21. 156, 16. 159, 16. 17.
Ausfall von zwei Worten begegnet 48, 13. 80, 27. 91, 2.■Das Personalpronomen ich ist — auch in m — so häufigausgelassen, dass die Annahm des Zufalls ausgeschlossenist. Der Deutlichkeit wegen habe ich dasselbe übrigens hieund da in den Text eingefügt.
Die bisiveilen am Rande von M aus einem zweitenManuscript von junger Hand eingetragenen Lesarten stimmenthcils mit m (vgl. z. B. die Lesarten zu 27, 14. 39, 20.40, 15. 42, 1. 54, 8. 56, 7. 57, 19. 61, 20. 67, 12. 69, 5.70, 19. 76, 8. 98, 19. 134, 16. 16/.;, thcils weichen sie,jedoch nur umvesentlich , von Mm ab (s. die Lesarten zu57, 4. 23. 61, 18. 72, 2f. 4. 81, 4. 87, 2. 90, 16. 18. 102,12. 117, 16).
Der Wert der Handschrift l war bald entschieden. Sieist eine bis ins kleinste genaue Abschrift von M mit allenEigentümlichkeiten und Fehlern, so dass sie im Varianten-apparate keine besondere Stellung beanspruchen leann. Den-noch habe ich in einigen besonders beweisenden Fällen inden Lesarten auch auf l Bücksicht genommen. Vgl. dieLesarten zu 16, 10. 40, 21f 62, 2 = 159, 5. 70, 26! 73,15. 82, 2. 16. — s und g ähneln sich in M: daher Ver-wechslung in l: Lesarten zu 20, 14. 42, 12. — Die in Mhäufige rote Bandbemerkung nota findet sich in l ebenfallsrot und an denselben Stellen, die starken Abkürzungen la-teinischer Worte stehen genau so in l. — Gegenüber einerso weitgehenden Übereinstimmung kann hie und da eineBerührung mit m nur auf Zufall beruhen, vgl. die Lesartensu 22, 20. 63, 19. 70, 19. 83, 10. 114, 15. 118, 12. Ieigenthümlich sind die Lesarten trurkait für cranckait 64, 5.elainigket für clainfüegket 99', 17. Erwähnt sei auch dieBleistiftrandnote Schlüsselfeld von Klosz' Hand zu Schlüssel-berg 150, 11. — l hat einige Mal Worte, häufiger ganzeSätze ausgelassen.