Hagel — Hagen
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seines Namens und Wappens am 39. Juli 1666 in den schwe-dischen Adelstand erhoben, so. Stierbrand n. — Das Wappen beiCederkrona ?c. — Siebmacher V. 120. 207. 206. — Rcbmann, Mspt.— v. Hattstein l. 65.)
Hagel in Dannersseld. Johann Michael H. wurde im I. 1743geadelt. M, v. M., Erg. 308. — v. H.)
Hagclliach, ein altcS schwäb. Geschlecht, welches im 15tcnJahrh. vorkommt. sCrusius, schwäb. Chronik III. Th. 7. B. K. 6.S. 53. — Datt, de pace publ. lib. II. §. 37. p. 233.s
ft Hageln, eine abgestorbene bayer. Familie, ans welcherEiner der löste Bischof zu Eichstädt und Einer 1356 Domherrdaselbst war. sv. Falkenstcin, nordg. Altcrth. II. 83. 293. s
Hagclshcim, s. Held.
f Hagclsiein. Zwei aus einem guten Geschlcchtc, David Thomanv. H., Gelehrter, und Jakob Ernst v. H., ein guter Landschafts-Maler, kommen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. vor. sZedlerXII. 172.) David Ernst Thomas v. H. war um 1789 Umgcldherrzn Konstanz. Im Schild ein Schrägbalkcn, darin ein Windhund.
IO. S.)
Hagemanii, f. Hcygendorf.
Hagcmcicr, gen. v. Nicbclschüh. Der Obcrlieut. A. O. F. H.
wurde 1843 mit „genannt v. N." in den preuß. Adelstand er-hoben. sE. S.) Er war von der Wittwe v. Thierbach, geb.v. Niebelschütz, adoptirt. sv. Ledebur I. 397.)
Hagcmcistcr, ein stralsunder Patriziergeschlecht, welches 1756geadelt wurde, sv. Ledebur I. 303. — R. T- A. A. — v. Zedlitz. —v. H. — v. Krohne II. 55 u. s.s
Hagen, von der H., vom H., ab Jndagine. Dieses Namensgibt es bei 25 Geschlechter, meistens dem Uradel angehörend und zumgrößten Theilc bereits erloschen. Daß sie alle von einem AnHerrnherkommen sollten, troz der Verschiedenheit der Heimath und derWappen, wird kein Kenner der Geschichte glauben wollen. Den-noch hat ein Herr v. d. H. diese undankbare Aufgabe in einereigenen Abhandlung (Berlin 1758) unternommen. Seine Beweisesind wenig haltbar, und man könnte mit seinen Folgerungeneben so alle Mayer und Schulze in eine Familie und auf einenAnhcrrn zurückbringen. Wir begnügen uns daher, dasjenige, wassich nach urkundlichen Forschungen als möglichst sicher herausstellenließ, hier zu geben, und bringen die verschiedenen Angaben unternachstehende scchsundzwanzig Gruppen, obwol wir gerne zugeben,daß sich die Zahl derselben im Verlaufe weiterer Forschungen viel-leicht noch vereinfachen oder vermehren lassen könne.
1. Hagen, de Hagcne, vomme Haghen, ab Jndagine alsRitter u. Knappen vom 13. Jahrh. an, häufig in holstvin'schenBriefen. Es scheint, daß das jezige Mönkhagen bei Zerpen,Rheinfeld, das Stammhaus gewesen sei.
sNrkundenbuch der schlcswig-Holstein. Gesellschaft-)
2. 3. Hagen, auf Deuna u. Möckern. Unter diesen Beflz-Name n auf D. u. M. gibt es zwei Geschlechter im Eichsfelde, die
s den Wappen nach verschieden sind. 1. Die vom H. ansD., welcheim silb. Schilde zwei alterthümliche Schlüssel (nach Andern Angel-Haken genannt) führen. Schon an 699 Jahre befindet sich die Fa-milie im Besize dieses Gutes. sSiebmacher I. 149. V. 149.) Es istschwer, sie von der zweiten, 2. denen vom H. auf. M., zu unter-scheiden, die gleichfalls im Eichsfelde von, alten Zeiten herbegütert und im gespaltenen Schilde vorn in Gold eine schwarze
Schafscheerc, hinten in Silber drei schwarze Balken führen. BeiErhebung dieses Geschlechts in den Freiherrnstand (wann?) wur-den die ad 1. gedachten zwei Schlüssel (oder Angelhaken, schwarzeWolfsangeln) in ein drittes Feld aufgenommen. Dieser lcztcrcUmstand scheint anzudeuten, daß die vom H. auf D. als ein Zweigdes Geschlechts der vom H. auf M. angesehen wurden, dessenWappen, absichtlich oder unabsichtlich, durch Nachlässigkeit der Malerund Siegelstecher ausgeartet ist. Am 19. Juli 1893 wurde derk. preuß. Oberfinanzrath Kristof Friedrich Wilhelm vom H. aufM. in den Grafenstand erhoben und Graf Will). Adalbert vom H.auf M. wurde 1849 Erbschcnk des Herzogthumö Magdeburg.Ucber dieses Geschlecht, welches sich auch in das Brannschwei-gische und im Meißnischen verbreitete, gibt Hörschelmann inseiner Adelshistorie, I. 197 n. f., einen ausführlichen Stammbaum,
sSiebmacher I. 144; Suppl. VI. 17. — Preuß. Wappenb. I. 47. —Wolf, Urk. B. 20. — N. gen. Hdb. 1777. S. 230 u. f. >778. S. 285 n. f.
— Hörschclmann, Sammlung. - v. Zedlitz- — Albini, Beschreib, derHerren v. Werthern 34. — Taschenb. der gräfl. Häuser 1844 u. f. —Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat 1841. Abth. 2. S. 35. ^ Jahrb. desdeutschen Adels >847. — v. Mcding I. 310. — v. Ledebur I. 308.III. 270. — v. Hcfner, preuß. Adel S. 10. Taf. 1l.)
4. ft Hagen, Hain, erscheinen im 13. Jahrh. zu Nauenhainim nassau'schen Amte König st ein. sVogl 853.)
5. si Hage». In Pommern gab es ein Geschlecht v. H.welches einen der Länge nach getheiltcn Schild führte, in desseneiner Hälfte neun Steine, 4., 1., 4., und in der anderen Hälftezwei silberne Schrägbalken oder Ströme zu sehen waren. DieFamilie ist am 3. Jan. 1626 ausgestorben.
sSiebmacher III. 157. — Brüggcmann, Beschreib, des HcrzogthumsPommern I. 2s Hptst. ^ Micräliuö II. 489. — v. Meding I. 3l2. —v. Ledebur I. 309. III. 270. — Bagmihl II. Taf. 4. s
6. Hage», ein adliches Geschlecht in Hannover, welches inSilber einen guer liegenden Baumstamm von natürlicher Farbeführt, aus welchem zu beiden Seiten sieben Flammen aufsteigen.
. Etwas Näheres war nicht zu ermitteln.
(Grote, hannövr. Wappenbuch.)
7. ft Hagen, ein wahrscheinlich ausgestorbenes Geschlecht, dessenWappen ganz verschieden von dem der anderen Familien diesesNamens ist. Der Schild war sechsmal schräggetheilt. Auf demHelme drei Straußfedern. Die Familie erschien bereits 1299.
sv. Westphalen, monum. med. Tom. IV. Tab. 18. n. 17. — v. MedingI. 313.)
8. si Hagen, eine im Braunschweig'scheu und Kalen-bcrg'schcn seßhafte Familie, welche im 16. Jahrh. erloschen zusein scheint; sie schrieb sich vom H. Das Wappen besteht in einemgold. Schilde, worin drei schwarze Wolfsangeln, wie 6 gestaltet,1 u. 2, zu sehen waren, sv. Meding I. 3l5. — v. Ledebur I. 309.
— Letzner, dasscl'sche Chronik 181^. Corbeische Chronik 103. — Stell-macher II. 123. III. 73. — Köhne, ausfuhr!- gen. Nachr. über die v. H.ZMöchte dem Wappen nach ein Zweig des eichsfeld'schcn Ge-schlechts gewesen sein.
9. si Hagen. Die de Hage, Hagein, Hagen u. s. w.kommen ungemein zahlreich (in 38—49 verschiedenen Namen) unterdem altbayer. Adel im 12., 13. und 14. Jahrh. vor. Wahr-scheinlich sind es mehrerlei Geschlechter, aber bei dem Mangel anSiegclangaben schwer zu trennen (vide Mon. Boica in indicibus).
19. si Hagen, ein wol längst erloschenes Geschlecht, welches1299 vorkommt. Es führte einen dem Häring gleichsehenden Fisch,aufrecht gestellt und gekrönt. Noch 1333 blühte die Familie.