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Hagen
sv. Westphalen, monum. med. Tom. III. Tab. 6; Tom. IV. Tab. 18.m IS. — v. Medium I. 314.)
11. Hagen, ein in Holstein, Pommern u. in der Markbegütertes Geschlecht, dessen Wappenschild fünf — auch sechs —goldene Sterne, oben 3, unten 2, und in der Mitte einen miteinem Pfeil durchstochenen Mond enthält. In Holstein ist dieFamilie vor etwa hundert Jahren ausgegangen.
fSicbmachcr I. 176. V. 151. Das frhrl. Wavpcn befindet sich im V. Th.S. 14. — v. Meding I. 311. — v. Ledebur I. 369. III. 276. — v. Hefncr,nassancr Adel; Mecklenburg. Adel S. 9.)
12. Hagen, ein Geschlecht in Sachsen, welches daselbstKropp, Kleinborthen :c. bestzt. Es führt solches einen ge-viertheilten Schild, in dessen 1. und 4. Felde ein Posthorn, im2. und 3. aber ein Löwe erscheint. Ans diesem Geschlechte wurdedem Ernst Friedrich v. H., dessen Vorfahren schon von KaiserLeopold in der Person des Heinrich Richard v. H. am 29. März1688 die Reichsfreiherrnwürde erhalten hatten, leztere unterm11. Juli 1761 bestätigt und erneuert. Seinem Sohne, kur-sächs. geh. Rath w., Ernst Heinrich Frhrn. v. H. aufPotschap-pel, wurde vom sächs. Rcichsvikariat am 29. Jnli 1792 die gräf-liche Würde crtheilt. Das gräfliche Wappen befindet sich bei Tyroff,Wappenwerk I. 229. In dasselbe ist das Wappen der 1746 aus-gestorbenen v. H. zur Motten aufgenommen. In Hildes istmit Friedrich Heinrich v. H. am 4. Mai 1816 eine Linie dieses
Geschlechts erloschen, so. Zedlitz. — v. Ledebur I. 369. — Siebmacher,Suppl. X. 5. — Tyroff II. 136. — Preuß. Wappenb. III. 36, wo dasWappen etwas verändert vorkommt. — Sächs. Wappenb. I. 26. j
13. st Hagen. Conraduö Ministers alis regni de Hagatestis in einem Brief Kaiser Konrad's II. 1146. Liudolfus de HagintestiS 1191. Hcnricns de H. 1215. Theodericus ab Jndaginc1235. Werncrns von deine Haghen 1366. Diese alle kom-men in Urkunden des Stifts Walken ried vor sllrk. Buch fürNicdersachsen II. 16. 35. 77. 147. III. 211.ss, gehören aber wol ver-schiedenen Stämmen an.
14. st Hagen, eine in Mecklenburg ansässig gewesene Fa-milie, die vor mehr als hundert Jahren abgegangen ist. Sie führtein Gold einen schwarzen Bärenkopf. sGauhe I. 562. — v. MedingII. 319. - v. Hefner. Erg. Bd. S. 31. Taf. 14.)
15. Hagen, eine aus deu Niederlanden stammende Fa-milie, welche im Herzogthume Sachsen-Meiningen angesessenist (vielleicht van H.). Sie führt einen gevierteten Schild, vonBlau und Silber, im 2. und 3. Felde eine rothe Lilie.
sv. Hesner, sächs. Adel S. 36.s
16. Hagc», in Mähren. Der Tabaksgefäll-Obereinnchmerin Mähren, Georg Andreas H., wurde 1719 iu den böhmi-schen Adel- und 1735 in den böhm. Ritterstand erhoben.
sM. v. M. 118; Erg. 368J
17. Hagen, in Schlesien. Ernst Friedrich H., Kriegs- u.Domänenrath, wurde am 1. Juni 1743 in den prenß. Adelstanderhoben. Wappen: Sieben Rohrkolben.
sv. Zedlitz. — v. Hefner, Hess. Adel S. II. Taf. III
18. st Hagen, in Bayern. Der kurpfälz. geh. RathGeorg Peter H. erhielt mit seinen Söhnen im I. 1772 ein Adels-Diplom. Ein Wappen kommt im bayer. Wappenbuche nicht vor.Die Familie scheint erloschen zu sein. sv. Lang 3654
19. Hagen, gen. Geist, auch Geist und Hagen, ein Geschlechtin Nicdersachsen, ans welchem 1695 Erasmus Ulrich in denReichsgrafenstand erhoben worden ist. Man glaubt, daß ein
v. Geist in Westfalen die Lezte v. H. in Mecklenburgehelichte und den Namen H. dem scinigcn beifügte. Wenigstensbefand sich der v. G. 1695 im Besize der hagen'schcn Güter.
sE. S. — Brauuschwcig. gel. Anz. >746. — v. Krahne II. 59. 427.
— Gauhe. — Nebrigcns handeln diese Schriften größtcntheils von denenv. H. aller Geschlechter, so wie auch Zedier, Uuiv. Ler. XII. 173 u. f.)
26. Hagen v. Hagcnlmi'g. Der kais. österr. Major I. A. H.wurde 1845 mit v. Hagcuburg in den österr. Adclstand er-hoben. sA. A. Zeit, von 18454
21. Hagen, Freiherren v. Hagcncck, ein kärnthnischcr Adel.sSlebmachcr III. 88. n. 3. — v. H. — v. Meding I. n. 316 .jBncclini gibt im III. Theile eine Stammtafel dieses Geschlechtsnebst Wappen: Im rothen Felde ein natürlicher vorwärts gekehrterBüffelkopf. Michael H., beim Departement des Auswärtigen inPetersburg, wurde 1864 iu den Freiherrnstand erhoben. sM.v. M., Erg. 62.sj Der Name kommt auch Haag v. Hagcnegggeschrieben vor.
22. Hägen v. Hagensets. Ehrhard Kristian H., Bürgermeisterin Bayreuth, und dessen Vettern, Georg Friedrich Gustav H.,Sekretär, und Heinrich Wilhelm H., Hauptmann in Asch Ussen-burg, wurden 1837 mit v. Hagenfcls in den bayer. Adel-stand erhoben. sE. S. — v. Hefncr, bayer. Adel S- 31. T. 93.)
23. Hagen, v. d., zu Hohcnaucn. Die Familie erscheint 1264schon im Besize von Hohenauen. Auch in den Marken, inPommern u. in der Uckermark ist dieses Geschlecht der v. d. H.seßhaft. Aus ihm stammt Thomas Philipp v. d. H., Ober-Konsistorialpräsident in Berlin, Verfasser des Werkes über diehagen'schcn Geschlechter. Das Bild des Wappens stellt im rothenFelde ein gold. Wagcnspreet vor, aufgerichtet, oben auseinander,mit der Spize nach unten, mit zwei darübergezogcncn Ringen undoben eine schwebende Perlcnkrone.(I) sDicucmaun S. 259. n. 45. —v. Meding I. u. 212. — Sicbmacher, Suppl. II. 24. III. 5. V. 5.VI. 18, und auf dem Titclblatte die Beschreibung der Familie v. Uchtcn-hagen. — v. Ledebur I. 368- III. 276. — Gauhe I. 563. — v. KrahneII. 56. — Spencr, O. h. P. I. lsect. VI. m. l. S. 282. — N. gen. Hdb.von 1778. II. 287—89. — v. H.)
24. st Hagen zur Motten, ein rhcinländ. Geschlecht, dasschon, aber ohne Beisaz, 966 (?!), und mit ihm 1359 vorkommt. DieFamilie ist 1746 mit dem Reichshofrathe Joh. Hugo H. erloschen.Sie beginnt ihren Stammbaum 969 mit Thoring v. H. (?); dochnahm dieselbe den Beinamen zur M. erst 1359 an. DaS Wappenbestand in einem r. Balken u. fünfzehn rothen qnerlicgcndcn Schin-deln, 9 in 2 Reihen, 5. 4., über, und 6 in 3 Reihen, 3. 2. 1.,unter dem Balken im goldenen Felde, sv. Haustein I. 156. — Ta-schenbuch der frhrl. Häuser 1849. S. 516. — v. Zedlitz. — v. LedeburI. 368. — Sicbmacher V. 127. — v. Meding I. 317. III. 827. —Humbracht, Tab. 34. — v. H.)
25. Hagen n. Pribern, ein schlcs. Geschlecht. sSinap I. 432.
— Siebmacher II. 52. — v. Meding I. n. 318.) W: Im bl. Feldeeinen dreimal geästeten dünnen, schrägrechtö liegenden Stamm, vondrei rothen Krebsen, 1. und 2., begleitet. Franz v. H. lebte vor1469. sv. H>4
26. Hagen ans Treffurt!). Diese nun in Sachsen wohnendeFamilie soll aus dem Eichsfelde stammen und wegen gebrachtengroßen Opfern im I. 1813 vom Könige von Preußen mit einemGute zu Treffurt!) beliehen worden sein. Wappen ist nicht bekannt.
sv. Hefner, sächs. Adel S. 36.)