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Häs — Hag
zu AnHerrn die Gebrüder H., August, RcgierungsKriegs-und Domänenrath, Gottlieb, Oberempfänger, welche am 31. März1733 von Preußen geadelt wurden und am 20. Jan. 1742 vomsächs. ReichSvcrwescr den ReichSadel erhielten. Die Familie besaßbedeutendes Vermögen und erwarb unter andern Gütern auch dasRittergut Kloster Hehler im I. 1804, nachdem die Besizer, diev. Hehler, ausgestorben waren. Aug. Ferdinand v. H., ehema-liger Lieutenant und Stiftshcrr zu Halbcrstadt, wurde am7. Nov. 1790 in den Grafenstand erhoben. Seine jezigen Güterliegen in der Gegend von Grosser, früher war er bei Berlin
und Potsdam angesessen. sHörschclmcmn, Samml. I. 28. Dessengcncal. Adclshistorie 91. — Neues gen. Staatshdb. von 1777. S. 229.1778. S. 285. — v. Ilcchtritz, Gcschl. Erzähl. 1. Taf. 67. — MclisantesNr. III. 36. stXIII. 21. - v. Hefner, prcuß. Adel S. 11. T. 11; sächs.Adel S. 39. T. 32. — Taschenb. der gräfl. Häuser >841 n. f. — Preuß.Wppb. 1. 47. III. 36. - v. Ledebur 1. 324. - v. Zedlitz II. 313. - v. H.s
2. Häsclcr, Gottlieb, wurde 1801 geadelt; verschieden von derFamilie der Grafen v. H. sv. Hcfner, meckl. Adel S. 9; Erg. Bd.S. 31.s Im Schild ein Widder. sR. T. A. N.ss
3. Häsclcr. Die drei Gebrüder H., Kurt, Sekondlicntenantim Garde-Husaren-Regiment, Philipp, Rittmeister im 8. Ulanen-,und Leopold, Sekondlientenant im brandenbnrg. Huf. Regiment,legitimirte Söhne des Grafen Ferdinand v. Häseler, wurden am11. Aug. 1819 geadelt.
sv. Zedlitz II. 313. — v. Ledebur l. 324. - v. H.s
1 Häjscuheim. Ein Pernhart de H. urknndct 1135 in Briefendes Klosters Au. 1150 nennt sich derselbe de Hassenheim.sM. B. I. 150. 17v.sHäsilcr, s. Hest er.
7 Hättcubuch, Hettenbach. Der gleichnamige Stammst; dieserniedersächs. Familie liegt am Fuldastrome. sGauhe I. 561.Wol einerlei mit denen v. Hattenbach, sv- H.s
7 Hähcubcrg. Die Brüder Philipp, Joh. Baptist, Peter undHeinrich H. wurden von Kaiser Ferdinand I. am 1. Juli 1559 mitadl. Wappen, von Kaiser Rudolf II. im I. 1593 mit dem Nitter-stande begnadigt; 1715 wurde das Geschlecht in den Freiherrnstanderhoben und starb am 4. Sept. 1776 aus.sWlögrill IV. 293-3. - v. H.s
7 Häusler. Margnardns H., milcs Pataviensis dioccests,urknndct 1390 in Briefen des Klosters Scheiern.sM. B. X. 524.>
1. 7 Häusstcr, sollen aus dem Holstein'schen stammen, vonwo sie nach Sachsen kamen, wo sie ausgestorben sind.
sv. Hcfner, sächs. Adel S. 39. T. 32. — Sächs. Wappenb. V. 52.s
2. 7 Häusstcr v. Fcstcngruud. Der Pächter des lichtenstcin'-schen Guts Lichtenthal, Franz H., wurde am 5. Nov. 1718mit v. F. geadelt. sM. v. M., Erg. 398. — v. H.s
3. 7 Häusstcr zu Hcidcrsheim. Donat Häusler zeichnete sich
iin Kriege gegen die Türken aus und stieg von unten bis zum
General im kais. Dienste empor. Am 31. Aug. 1696 starb er
unbeerbt an einer erhaltenen Wunde. Im I. 1678 war derselbe
in den rittcrmäßigen Adel- und 1692 in den Grafenstand erhoben
worden. Der Name wird auch Heu hl er und v. Hentters-
heim geschrieben gefunden. sVchse, Gesch. des österr. Hofes n. AdelsVI. 8l. — v. H. — Ganhe I. 614 n. dessen Hcldcnler- II. 388 n. f.s
4. Häußler v. Noscnhuliß. Franz Josef Adrian H., Postmeisterzu Feldkirch, kam im I. 1779 in den Rcichsadelstand.
sv. Hefncr, bayer. Adel S. 83. T. 95. — v. H.sHäusstcr, s. Hei hl er.
7 Häutolcr (?). Dieses Namens finde ich ein Wappen unterdem altbayer. Adel; hat einen MannSkopf im Schild und einensolchen ans dem Helm zwischen einem Flug. sO. S.j
7 Hast», Hafn, eine ausgestorbene alte adlichc deutsche Fa-milie, welche auch im Dänischen begütert war, und von der Hen-ning v. H. auf Branslykke 1449 lebte. sLex. F. i.D. I. p.Z15,sWaapenet er i sylv Feld Ere (2. 1.) rode Stormhuer ncd Gull)Baand; paa Hielmcn Korn-Nerg im silbernen Felde.
7 Huscnau, rheinländ. Adel.sSicbmachcr III. 139. — Salver 381. — v. Mcding III. 299. — v. H.s
Hufcnlirälst, Haffenpradl. Joh. Georg H., ein in Bayernund Böhmen sehr bedeutender Glashändlcr, wurde im I. 178Zvon Kaiser Josef in den Adelsstand und seine Kinder im I. 17ggvom Kurf. Karl Theodor in den Freiherrnstand erhoben.
sv. Lang 148. — M. v- M., Erg. 148. — v. Hcfner, bayer. AdelS. 38. Taf. 36. — v. H.s
7 Huffuarlmrg, ein erloschenes altcS gräfliches Geschlecht, dessenSchloß Haffnarburg unterhalb Waldkirchen die Maultaschzerstört hat, worauf Name und Stamm abgegangen sind.sHaß, coli, monum. T-II. p. 527. — Zedier XII. 154.s
Huffncr. Der Neichshofagent Joachim Kristof H. wurde imI. 1781 in den Neichsadclstand erhoben.sM. v. M., Erg. 393. — v. H.s
Husstcu. sv. Hefner, mecklcnb. Adel S. 9; Erg. Bd. S. 31.jHiernach soll Kristian Ludwig H. am 30. Dez. 1767 geadelt wor-den sein.
1. 7 Hufncr, st eher. Uradel. Heinrich und Gottfried die H.1310, 1368. Michael, uror Margret v. Hart, 1471, wird derLezte des Geschlechts gewesen sein.
sO. S. — Schmutz II. 4. — v. H.s
2. Husucr. Martin H., niederösterr. Negimentsrath, wurdeVon K. Ferdinand II. am 3. April 1629 mit Verbesserung seinesererbten adlichcn Wappens in den Rittcrstand erhoben.
sv. H. — Wisgrill IV. 34. s
3. Husucr v. Iuubachhnuscn. Der Großhändler zu Salzburg,Sigmund H., wurde am 29. Juli 1782 mit Edler v. I. in denAdelstand erhoben. sR. T. A. N. — v. Schallhammcrn.sj Schildgeviertet mit einem Anker und einem Adler.
4. 7 Husucr, Hafer, v. Pucchcucgg u. Pcintncrn, tiroler Ge-schlecht, das 1497 von K. Manmilian I. einen Wappenbricf er-hielt, welcher 1523 vom Erzherzog Ferdinand erneuert wurde.Am 16. Febr. 1672 erhob Kaiser Leopold den Kristof Hafner mitv. Puechenegg in den Adclstand. Der Dr. jur. und Sindikuszu Meran, Kristof H. v. P., erhielt am 22. Juni 1741 eineWappenvcrbesserung mit dem v. peintncr'schen Wappen. DieFamilie scheint erloschen zu sein. sO. S. — Wisgrill IV. 34. -M. v. M., Erg. 398. — v. H.s
5. Husucr u. Wcisenthul. Der kais. Oberlieutenant Friedrich H.wurde 1825 mit v. W. in den österr. Adclstand erhoben. sE. S.j
Hug, s. Haag.
Hugcdurn, ein altes niedersächsisches adlichcs Geschlecht,aus welchem Franz H. nebst andern Rittern 1396 in Ungarnwider die Türken geblieben ist. Theodor H. war 1475 Abt zuVerden, Johann Ernst H. dän. Major 1676. Aus diesemGeschlcchtc ging auch der berühmte Dichter Friedrich v. H. in derersten Hälfte des 18. Jahrh. hervor. Elias v. H., aus einemadlichen Geschlechte in Sachsen stammend, wurde mit Beibehaltung