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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Kutz Lab

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Aichlwrski, Kotzeburski, ein in Preußen begütertes Geschlecht,sv. Ledebur I. 493-s

st Kulstcbcn, ehedem Kutz leiben, von Gauhc, I, 847, sowol,als im Register irrig Kurleben, bei Sicbmacher, I. 148. n, 7,Kütz leben genannt, ist eine sächsische, besonders in Thü-ringen und Schwarzburg begüterte Familie, deren Stamm-Siz daS bei Tennstädt gelegene Dorf dieses Namens gewesen,und von der 121 Jahre ältere Nachrichten, als jener aus Müller'ssächs. Annale» angibt, in Sagittar Histor. Goth. p, 135, inTenzel's Suppl. II. 132, und in Galletti, Gesch. u. Beschr. desHcrzogthums Gotha III. 113, zu finden sind.

sKnauth, prodr. Misn. v. Ledebur I. 193. v. Hesncr, sächs.Adel S. 36. T. 40. v. H .s

Klitsiicr, Franz, erlangte am 11. Nov. 1790 den polnischenAdel. Im Posen' scheu seßhaft. W.: ? sv. Ledebur III. 298.s

Kmjk-Itlidsicnski, Kwick, Kuck, im Bütvw'schen seßhaft,16031671. Wappen? sv. Ledebur III. 298.s

Kilistcnsticrna, sind schwed. Abkunft. Die Familie erhielt inder Person des Joh. K- am 30. Nov. 1693 den schwed. Adel.Sie ist in Pommern und Brandenburg begütert.

sBagmihl III. Taf. I -VIIl. v. Zedlitz. - v. Ledebur I. 493. III.298. -^Dorst, schles. Wappenbuch n. 553.1

Amissa«! de Eadcm und Drogisaii. Johann K- de E. u. B. war

1796 Sekretär bei der nngar. Statthaltern.sWicncr Adreßbuch von 1796.s

Kwnrda v. Zolifcld. Der österr. Plazoberlieut. zu König-grätz, Lorenz K., wurde 1856 mit v. Z. geadelt.sA. A. Zeit, von 1856. Ocstcrr. Milit. Schema!, v. 1856.s

Kmasnieuiski, eine polnische Familie, aus welcher ein Mit-glied in preuß. Diensten steht, sv- Zedlitz.s

Kmiatkowski, ein preuß. Geschlecht mit dem Wappen Gry f.sv- Ledebur I. 493.s 1835 auch in Oesterreich bedicustet-

Kwiatowski, eine polnische Familie, aus welcher mehrereMitglieder in preuß. Diensten stehen, sv. Zedlitz.s

Swilecwi. Klemens u. Nepomnk, Gebrüder v. K., und derenVettern wurden am 17. Jan. 1816 in den Grafenstand erhoben.Diese polnische Familie ist im Großherzogthum Posen mit Gü-tern angesessen. Wappen: Sreniawa.

sPreuh. Wappenb. I. 65. v. Ledebur l. 494. III. 298. v. Hcfncr,preuß. Adel S. 16. T. 17. - Okolskl, orb. Polonicus. Diplomat.Jahrb. für den preuß. Staat 1843. S. 260. v. H.s

Aya«, eine alte oberlausitz'sche Familie, deren Stammsizgleichen Namens unweit Zittau liegt, und die vom I. 1396 anin Urkunden bekannt ist. Seit 1720 ist die Familie freiherrlich.

jR. T. A. N. Carpzov, Annal. Zittav. III- 14. 16 u. f. PauliV. 3. u. 4. Gauhe I. 843. I. T. Flössel's Samml. einiger hist--krit. n. geneal. Nachr. von diesem Geschlechte. v. Khan, Zittau, 1764.f. 4 u. einen halb. Bg. Dessen Genealogie des kyan'schcn StammhausesGiehmannsdorf in der Oberlausitz. Görlitz, 1766. 4. Dessen Genea-logie des k. kremnitz. Stammhauses von >768. 4. Dessen Genealogiedes k. Stammhauses Fricdcrsdvrfs ebcnd. 1769. 4., vorher im lausitz'sehenMagazin 1768. S. 235 u. ff. Dessen Genealogie des kyau'schcn Stamm-hauses Großdorf in der Oberlausitz, in der zittau'schen Nachlese 1767.S. 17986. I93-2I3.2I7. 23034. 24247. v. Ucchtritz I. Taf. 23. v- Zedlitz. v. Ledebur I. 494. v. Hefner, sächs. Adel S. 36.Taf. 40. Sächs. Wppb. 11.86. - v. H.s

st Aistnrg. Diese gräfliche Familie stammt von den Grafenv. Dillingen und starb 1268 im männlichen Geschlecht aus.Ihr Stammschloß war zwei Meilen von Zürich in der Schweiz.

sHübner II. T- 489. 29l. Spiegel der Ehre des Hauses OesterreichI. B. K. 5. 433. Gauhe II. 600. Genealogia Khburgensium Cv-

mitum in Alemania, ist eine gcncalog. Tabelle, die sich im II. Thcileder gvldast'schen Ner. Alemann. Script, unter Nr. 19 als in der lcztcnPiece dieses Theils befindet. Jac. Manlii Chronic. Constanticnsep. 673-81. v. H.s

Kislkpiisch, Kieckbusch, ein aus der Niederlausitz stammen-des Geschlecht, welches sich auch nach Schlesien, Preußenund in's Schwarzburg'sche verbreitet hat. Es führt in s. Quer-balken 3 Granatäpfel, sv. Ledebur l. 494. Sächs. Wppb. IV. 58. sVergl. Kickebusch, sv. Hefner, sächs. Adel S. 34. Taf. 37.s

Kycnburg, s. Khuenburg.

st Sishm. Anna Magdalena K., Nichte des Obersten v. Wall-rawe, wurde am 19. März 1733 geadelt,sv. Zedlitz. v- Ledebur I. 494. Preuß. Wppb. III. 77. v. H .s

Kistiiilnin. Ein Nebenzweig der österr. v. Kielmansegkist seit Mitte des vorigen Jahrhunderts im Herzogthume Bergbegütert und wurde am 25. Sept. 1790 in den Frciherrnstauderhoben, sv. Zedlitz. Fahne 1.224. 11.83. Sicbmacher V. 31.

Bernd, Wappenb. des rhein. Adels T. I-XIX. 137. Hierher gehörtohne Zweifel Adrian K., kurpfälz. Kammerrath, welcher am3. Juli 1747 geadelt wurde. sGencalog. Staatshdb. v. 1847. S. 327.

v. Ledebur I. 494. v. Hesncr, preuß. Adel S. 51. T. 64.s

Kispkc, österr. Adel. Alexander v- K. stand 1857 alsMajor im 1. k. k. Gend. Reg.

Sisrliitz, s- Kürbitz.

Kistt. Der Primator zu Deutschbrod in Böhmen, FranzAnton K., wurde im I. 1756 geadelt.sM. v. M. 215. v. H .s

st Aich, gehört dem Adel im Iiilich'scheu an und führt einenguergetheilten.Schild, in dessen oberer Hälfte ein rechtsstehenderdurchschnittener Adler mit offenem Fluge zu scheu ist. sFahne I. 235.sDie Familie ist in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erloschen.

^aalia v. llosenfcld, österreichisch. Anton Emil L. v- R.stand 1857 als Oberlicut. im 36. k. k. Inf. Reg. und Anton L.v. R- war k. k. Oberst und Festungskommandant zu Palma-Nuova.

Landen, s. Kalbfleisch. Laaftldcrii, s. Höpfner.st Labbim, Lebbiue, Lebuue. Die erste dieser Benennungenhatte dieses im 17. Jahrh. ausgestorbene Geschlecht in Pommern,die andern in Mecklenburg.

fMicrälius 499. v. Beehr 1576. Siebmachcr III. 163. n. 6.v. Meding I. n. 453. Gauhc I. 847. v. Zedlitz. v. H.sLadclmch, s. Labes.

Labcncs. Man sehe die v. Dunin, Schwanberg undW olski. Sie sollen zu dem poln. Geschlechte der Nowinagehören, sv. Ledebur II. 1. v. H. Siebmacher I. 76. n. 4.v. Zedlitz. s

Ladcnds. Wappcnbeschreibung bei v. Ledebur II. 1-Lalicr. Diese, die Sintzing, Arbenhoven, Sieckeliug,Schambach, Dietfurt sollen einerlei Geschlechts sein, wie esW. Hund. I. 25762, behauptet, sv. H.s

st Labcs. Dieses p o mm er'sche Geschlecht, dessen Stammhauswahrscheinlich das in Pommern gelegene Städtchen dieses Namens,seit 1343 denen v. Bork gehörig, gewesen, hatte angeblich an-sehnliche Güter um die Abtei Belbing, welche diese an sich zubringen gewußt, worüber die Familie verarmt und ein Theil der-

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