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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
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O r g ii u j

n n g e n.

W

(Geldern, Gclre, eine von Rehner v. Gelre, Bastardsohndes Herzogs Adolf von Geldern, abstammende Familie, die dasherzogliche Wappen beibehielt. Ncyner erhielt durch die Heurath mitAlheid Schenk v. Nydeggen Schloß und Herrlichkeit Arßen.Eine Stammtafel dieser unter Friedrich Adolf Freiherrn v. Gel-dern-Arßen vom Kurf. Karl Theodor am 15. Juli 1790 inden Grafenstand erhobenen Familie findet sich in der Geschichteder Familie Schenk v. Nydeggen, S. 94, abgedruckt. Sie blühtnoch in zwei Linien auf Zangenberg und Thurnsteiu inBayer n.

st Verhaust», ru ck'sche Ministerialen. Ruine Ho Heu-Ger-Hausen (Vorwerk Frauenberg, O.A. Blaubeuren), vulgoNusenschloß" (bei Ruck). Anno 1282 vermacht Marquart, derAmman von Blaubeuren, dem Kloster seinen Hof zu Asch,den er von Friedrich v. Gerhusen erkauft. Gcbehardus, miles,advocatus in Gerohusen 1292. sv. Naiser, Elchingcn 149.)Ebenderselbe 1294 in einer salman Zweiter Urkunde und alsZeuge bei einem Verkauf von Asch. Friedrich 1309.

Nicht zu verwechseln mit diesen Ministerialen sind Adelbertund Hugo v. G. um 1000 u. 1060, die sich sonst Grafen v. Rucknennen. Hartmannus comes de Gerohusin kommt 1100im Stiftungsbrief von Kloster Ochsen Hausen als Zeuge und1092 in einer Verhandlung zu Bempflingen vor; gleichfallsein v. Ruck. (Memminger, O.A. Blaubeuren 15557.) Um'sJahr 1000 lebte Adelbert, Pfalzgraf von Tübingen, Herr vonGerenhusen und von Brenzthal. (Stengel, Comment. rer.Aug. Bind. III. g 34.) 1060 sein Enkel Hugo v. Brnsch, Grafv. Ruck, Herr von Gercnhusen u. Brenzthal genannt.(Beurkundete Ruck sind Pfalzgraf Mangold und seine SöhneMaugold, Albert, Ulrich und Walther durch die Stiftungsurkundenvon Kloster Anhausen 1125. Siehe weiteres bei Besold.)

st Gcstclcn. Gehörte dem geldern'scheu Adel an. 1360Arnt v. G-, Ritter. 1436 Rütgcr v. G. Wahrscheinlich stammensie von dem bei Geldern gelegenen Hause Gesteln ab.

(Lacomblet's u. Nyhofs's Urk. Bücher. >

Ghcnt- Gehörten zum geldern'schen Adel, tragen ihrenNamen nach der Herrlichkeit Ob er betau. 1340 besiegelte Willemv. G. eine Schuldverschreibung des Herzogs Reinald von Geldern.1348, 1359 u. 1361 wird er in cleve'schen Urkunden genannt,desgleichen 1393 Joh. v. G. 1506 am Freitag nach St. Matthäusgab Herzog Karl von Geldern an Heinrich v. G. für die ihmvon seinen Vorfahren geleistetenmannichfaltigen treuen Dienste"die Herrlichkeit Ghent zu vollem Eigenthum. Heinrich war Erh-Hofmcister des HerzogthumS Geldern.

(Lacomblet, Urk. Buch. G. v. Hasselt's geldersch Maandwerk 1807.II. stuck.)

st Goar, Ghoor, führen drei r. Jagdhörner im s. Felde undführen ihren Namen nach dem gleichnamigen Schlosse in der Ge-meinde Reer bei Roermund. Sie stammen ab von dem GeschlechteLooz - Horn. Daniel Herr v. G., jüngster Sohn von Wilh. Herrn

Stammbuch des Adels iu Deutschland. II.

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von Cranendonk, ist der Stammvater der Familie, die sich indie Linien zu Weyer, Caldenbrök, Altralkenburg u.s.w.theilte. (Butkens, troph. du Brab. Hanghen, das Marquisat Höns-bröch S. 205.)

st Gruter, Gruyter, ein im Gelderlau de angesessenes Ge-schlecht, verschieden von dem westfälischen. Es hat den Namenunzweifelhaft von der Grut, Gruyt, einem zum Bierbrauendienlichen Kraute entlehnt und mag die Familie wol irgendwo dasGrutamt besessen haben. Arnt Gruyter, Richter zu Arnheimund Amtmann von Veluwenzoen, siegelte 1441; als Helm-Zierde eine Müze. Sein Sohn Johann hcurathete 1457 Antonie(Thoenis), Tochter von Alfart Schymmelpenning.

(Arch. Notizen.)

st Öligen. Dieryc Cromphuoet van der H. siegelt 1410mit einem Schlangenkreuz und Turnierkragen im Schilde. Er ge-hörte dem valkenburger oder doch dem benachbarten Adel an.

(Arch. Notizen )

st Haue, Haen. 1318 gehörte Michel H., Knappe, der Ritter-schaft des Oberquartiers des Herzogthums Geldern an. 1331Michaelis dictus Haen, miles, 1333 Heren Mychel den Haen,ridder. (Nyhoff, Gedcnkwardighedcn I.)

st Hayswcrt. Zehlman v. H., Ritter, besiegelt mit seinemVerwandten Werner v. Humpcsch 1384 eine Urkunde der Fia,Wittwe von Costgainö v. Lisenkirchen u. Tochter von Wernerv. Güsten. Er führt wie der Humpesch ein gezahntes Andreas-Kreuz im Wappen. (Arch. Not.)

de Hcurcs. Nach blaub eurer Akten hatte Eitel Ludwigv. Stadion, man weiß nicht aus welcher Veranlassung, langemit einem Nicola de Heu res wegen des Besizes der HerrschaftArn eck zu kämpfen. Von de H. ist noch ein Vergleich mit derPfarrei Dietingen vom Jahre 1658 vorhanden, worin er sichObrist-Lieutenant und Herr auf Arn eck nennt.

(Mcmmiuger, O.A. Blanbcurcn 135.)

st Hölter. Simon H., Bürgermeister zu Straubing, er-hielt den 2. Adelstand von Kaiser Ferdinand III. dd. Regensburg11. Sept. 1641. (v. Mußlnan, Gesch. von Straubing t7ö.)

Hoc» v. Carthils. Den Namen H. nahm um das Jahr 1392Joh. v. Cartils von seiner Mutter, die eine Hoen zu Bröchwar, an; Cartils war eine freie Herrlichkeit im Valkenburg'-schen. Wappen: Im r. Felde ein stehendes g. Kreuz, auf demHelme zwei g. Büffelhörncr. Die Linie zu Rummen, welcheunter Joh. H., st 1645, in den Grafcnstand erhoben wurde, starbmit den Kindern von Maximilian Heinrich Graf H. circa 1750aus. Die gleichen Vornamen führte der Lezte der Linie zu Höns-huis u. Schal oun, der um dieselbe Zeit starb. Ein Neben-Zweig der lcztgenannten Linie wohnte zu Aldvalkenburg, woMaximilian Heinrich Laurenz Graf H. - Neufchateau, v. Wode -mont, Libeke w., vermählt mit Felicitas Gräfin von Hohen -zollern - Hechingen, 1823 mit Hinterlassung dreier Töchter

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